Stefan Bradl: Debüt auf der neuen Aprilia in Katar

Von Günther Wiesinger
MotoGP

Endlich ist es so weit: Stefan Bradl und Alvaró Bautista testen ab morgen in Doha/Katar die neue Aprilia-Werksmaschine. Auch Yamaha mit Edwards und Nakasuga nimmt an diesem Test teil.

Stefan Bradl ist am Freitagabend in Doha eingetroffen, heute nahm er seine neue Werks-Aprilia RS-GP 16 in Augenschein, ab morgen wird auf dem Losail Circuit drei Tage getestet.

Bradl, 2011 Moto2-GP-Sieger in Katar, stehen drei arbeitsreiche Testtage bevor. Der Aprilia-Werksfahrer und sein Teamkollege Alvaró Bautista haben je ein Vorjahresmodell und eine 2016-Werksmaschine in der Box stehen.

Aber natürlich steht das Kennenlernen und Erproben der 2016-Aprilia im Vordergrund.

Es handelt sich um die erste komplett in Noale gebaute MotoGP-Maschine von Aprilia, denn die Vorjahres-Maschine war ein «Laboratory Bike», ein Zwitter zwischen Renn-Superbike und MotoGP-Maschine, aber immerhin wurden damit drei zehnte GP-Ränge (zwei von Bautista, einer von Bradl) herausgefahren. Und der Motor der 990-ccm-Dreizylinder-Cube von 2002 und 2003 stammte von Cosworth in England.

Der erste Funktionstest der RS-GP 16 in Aragón vor zwei Wochen stand unter keinem guten Stern, denn der französische Testfahrer Mike di Meglio stürzte bereits am Ende der ersten Runde und musste dann den Test wegen einer Armverletzung frühzeitig beenden.

Ein Aprilia-Tester drehte dann noch einige Runden, aber meist auf nasser Piste, die Aufschlüsse hielten sich in Grenzen.

«Das neue Bike sieht gut aus», schilderte Bradl, der am heutigen Samstag in der Aprilia-Box vorbeischaute, die Sitzposition anpassen liess und mit Crew-Chief Diego Gubellini das Testprogramm besprach.

«Das Motorrad ist nagelneu. Ich gehe davon aus, dass wir am ersten Tag viele Installationsrunden fahren müssen», ist sich Stefan Bradl bewusst. «Zuerst werden wir am Vormittag mit dem alten Motorrad noch ein elektronisches Set-up erarbeiten. Wenn alles plangemäss läuft, fahren wir am Nachmittag die neue Aprilia.»

Übrigens: Dieser private MotoGP-Test wird nicht unter Flutlicht gefahren. Erst für den offiziellen MotoGP-IRTA-Test in Doha (2. bis 4. März) und dann für den Grand Prix (20. März) wird die Flutlichtanlage in Betrieb genommen.

«Das ist kein Night-Test. Wir fahren von 9.30 bis 17 Uhr», schilderte Bradl.

Aprilia ist nicht allein in Doha: Das Yamaha-Testteam wird mit Colin Edwards und Katsuyuki Nakasuga für Rossi und Lorenzo ein Elektronik-Set-up austüfteln und Michelin-Reifen testen.

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