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Stefan Bradl: «Wir brauchen uns nicht verstecken»

Aprilia-Werkspilot Stefan Bradl zog trotz des Sturzes und Platz 19 nach dem ersten Testabend in Katar eine positive Bilanz. «Ich habe am neuen Bike nichts Negatives entdeckt», sagte er.

MotoGP

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Stefan Bradl (26) hat sichtlich Freude an seiner Aufgabe, für das Aprilia Racing Team Gresini massgeblich bei der Entwicklung der neuen RS-GP-Werksmaschine mitzuwirken.

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Nach dem ersten Kräftemessen am ersten Testabend in Doha/Katar lässt sich feststellen, dass Aprilia Racing unter grossem Zeitdruck ein recht vielversprechendes MotoGP-Motorrad auf die Räder gestellt hat.

Immerhin lässt sich bereits analysieren, dass die neue Aprilia bisher in keinem Bereich eklatante Schwächen offenbart – weder beim Motor noch beim Chassis.

"Bis jetzt kann ich nichts Negatives sagen. Aber wir haben einfach noch nicht genügend Runden abgespult", räumt Bradl ein. "Natürlich bin ich mit der Position und der Rundenzeit des ersten Abends nicht zufrieden. Ich konnte noch nicht so pushen, wie ich das gern getan hätte, weil die Fahrwerksabstimmung einfach noch nicht das ist, was sie sein soll. Unser Handling ist fast ein bisschen zu agil. Das Motorrad lässt sich sehr leicht in die Kurven reinbringen, aber dadurch passt die Linie nicht perfekt, so büssen wir etwas Zeit ein. Aber das sind Feinheiten, die wir noch hinkriegen. Auf jeden Fall haben wir jetzt kleinere Probleme mit dem Chassis als im Vorjahr, wo sich die Maschine kaum auf der Linie halten liess..."

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Die neue Aprilia wirkt extrem handlich, sie erinnert in den Ausmassen fast an eine 250er; die 2015-RS-GP sah dagegen noch wie ein klobiges Superbike aus.

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"Das neue Motorrad ist generell kompakter und kleiner geworden als die letztjährige Maschine", bestätigt Stefan Bradl. "Man kann jetzt von einem richtigen MotoGP-Motorrad sprechen, egal ob es jetzt um das Gewicht geht oder um die Sitzposition. Das Bike ist kleiner und kompakter geworden und dadurch auch konkurrenzfähiger."

Die grüne Farbe gefällt Bradl. "Grün ist ein grosser Bestandteil der italienischen Flagge, vielleicht haben sie diese Farbe deshalb gewählt. Das Design ist Geschmacksache, mir gefällt es gut. Es ist auf jeden Fall pfiffiger als 2015. Aprilia hat sicher viel in dieses Projekt investiert. Klar, wir sind zeitlich im Verzug und haben nicht das Timing, das wir uns gewünscht hätten. Aber wir brauchen uns deswegen nicht zu verstecken. Wir müssen das Beste draus machen und dürfen die ersten Rennen nicht zu eng sehen, wir dürfen uns nicht verkrampfen, sondern wir müssen entwickeln und nach vorne schauen."

Die Testzeiten Katar, 23 Uhr Ortszeit (2. März)

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1. Jorge Lorenzo, Yamaha, 1:55,452 min

2. Maverick Vinales, Suzuki, 1:55,880

3. Valentino Rossi, Yamaha, 1:55,894

4. Andrea Iannone, Ducati, 1:56,119

5. Scott Redding, Ducati, 1:56,213

6. Héctor Barberá, Ducati, 1:56,320

7. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:56,388

8. Cal Crutchlow, Honda, 1:56,510

9. Bradley Smith, Yamaha, 1:56,517

10. Marc Márquez, Honda, 1:56,523

11. Aleix Espargaró, Suzuki, 1:56,522

12. Pol Espargaró, Yamaha, 1:56,747

13. Dani Pedrosa, Honda, 1:56,910

14. Yonny Hernandez, Ducati, 1:57,021

15. Loris Baz, Ducati, 1:57,121

16. Jack Miller, Honda, 1:57,850

17. Michele Pirro, Ducati, 1:57,891

18. Tito Rabat, Honda, 1:58,016

19. Stefan Bradl, Aprilia, 1:58,066

20. Eugene Laverty, Ducati, 1:58,269

21. Hiroshi Aoyama, Honda, 1:58,744

22. Alvaró Bautista, Aprilia, 1:58,753

23. Takuya Tsuda, Suzuki, 2:00,578

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