Nikola Tsolov bald im Auto von Liam Lawson? Das sagt der Racing Bulls-Pilot
Weil Red Bull-Junior Nikola Tsolov in der F2 brilliert, wird er von einigen GP-Beobachtern bereits als Nachfolger von Racing Bulls-Pilot Liam Lawson gehandelt. Der Neuseeländer hat darauf reagiert.
Dass Nikola Tsolov zu den hoffnungsvollsten Rennfahrer-Talenten gehört, beweist der junge Bulgare immer wieder. Zuletzt durfte der Teenager in Spielberg und Silverstone drei Formel-2-Siege in Folge feiern. Die Meisterschaft, die gerne als Vorzimmer der Königsklasse bezeichnet wird, führt er mit 17 Punkten Vorsprung auf den erfahreneren Gegner Gabriele Mini an.
Deshalb gehen immer mehr GP-Beobachter davon aus, dass Tsolov im nächsten Jahr in der Formel 1 antreten wird. Und da der 19-Jährige Teil des Red Bull Junior Teams ist, liegt die Vermutung nahe, dass er seine erste GP-Chance im Racing Bulls Team bekommen wird, in dem die Aufsteiger aus der Red Bull-Nachwuchsschmiede immer zunächst zum Zug kommen.
Für dieses fahren derzeit der starke Rookie Arvid Lindblad und Liam Lawson, der bereits 44 Grands Prix bestritten hat, zwei davon für das Red Bull Racing Team, das sich nach dem Saisonauftakt 2025 entschied, lieber Yuki Tsunoda ins Cockpit zu setzen.
Die Experten sind sich einig: Wenn einer der beiden Racing Bulls-Piloten sein Cockpit zu Gunsten von Tsolov räumen muss, dann ist das Lawson – auch wenn dieser mit fünf Top-10-Fahrten in Folge glänzen konnte. Was sagt der Neuseeländer zu diesen Gerüchten? «Ganz ehrlich, darüber habe ich nie wirklich nachgedacht», erklärt er.
«Natürlich ist die Sommerpause etwa die Zeit, in der man sich Gedanken über das nächste Jahr macht, und die steht noch nicht an, wir müssen noch zwei Rennen absolvieren, bis es soweit ist. Deshalb konzentriere ich mich derzeit auch ganz darauf, das zu tun, was von mir verlangt wird», beteuert der 24-Jährige.
«Ich bin noch nicht so lange dabei, aber genug lange, um zu wissen, wie die Dinge hier laufen und dass einige Sachen aufgebauscht werden, deshalb denke ich da auch nicht zu viel darüber nach», fügt der aktuelle WM-Zehnte trotzig an.
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