MotoGP

Andrea Iannone (4.): «Verhältnisse wie in Moto3»

Von - 19.03.2016 21:51

Kann Andrea Iannone in Katar für Ducati um den ersten Sieg seit 2010 kämpfen? «Es ist sehr schwer zu sagen, wer der Favorit für das Rennen ist, alle liegen sehr eng beisammen», weiß der Italiener.

Nach dem MotoGP-Qualifying in Katar beklagte sich Ducati-Pilot Andrea Iannone über seinen Markenkollegen Scott Redding, der ihn am Ende des Q2 aufhielt und ihn auf diese Weise wohl einen Startplatz in der ersten Reihe kostete. «Ich will nicht viel darüber sprechen, weil ich es verstehe. Erst am Sonntag ist das Rennen, ich will mich darauf konzentrieren, denn ich denke, dass wir gute Chancen haben.»

Iannone trennten nur 0,150 sec von der Pole-Zeit des Weltmeisters Jorge Lorenzo. In Sachen Topspeed hatte der Italiener mit 349,7 km/h jedoch die Nase vorne. «Es macht Spaß, in diesem Jahr liegen alle viel näher zusammen. Es ist wie in der Moto3-Klasse. Solche Verhältnisse auch in der MotoGP-Klasse zu haben, ist großartig. Dadurch wird das Rennen am Sonntag auch eine große Herausforderung», ist Iannone überzeugt.

Kannst du durch die Power der Ducati am Start auch aus der zweiten Reihe an die Spitze schießen? «Ich weiß es nicht. Es wird wichtig sein, sehr gut zu starten, aber das kann man unmöglich voraussagen. Am Start werde ich alles versuchen und auch in den ersten Runden wird der Speed entscheidend sein. Mit diesen Reifen wird die Situation etwas schwieriger sein.»

Wie schätzt du die Performance der Michelin-Reifen im Rennen ein? «Die Konstanz ist nicht so schlecht, aber wir haben uns noch nicht für den weichen oder harten Reifen entschieden. Ich mache mir aber keine großen Sorgen. Die Reifen sind nicht so schlecht. Mein Gefühl mit dem Bike war beim Longrun während der Testfahrten gut, an diesem Wochenende war es unmöglich, einen weiteren Longrun zu absolvieren. Ich fuhr maximal sechs Runden am Stück, das entspricht dem ersten Teil eines Rennens, es lief recht gut. Der Longrun beim Test war gut, meine Pace ist schnell. Ich bin für den Sonntag sehr zuversichtlich.»

Iannone könnte für den ersten Ducati-Sieg seit Phillip Island 2010 sorgen, als Casey Stoner triumphierte. «Es ist sehr schwer zu sagen, wer der Favorit für das Rennen ist, denn alle liegen sehr nah beisammen. Dies ist eine ganz neue Herausforderung, die es im Rennen aber sehr schwer machen wird, denn im Winter konnten wir nicht das volle Potenzial aller Gegner erkennen.»

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