Formel-1-Weltmeister Lando Norris: Warnung an die Konkurrenz
Lando Norris durfte die letzten Barcelona-Teststunden im MCL40 bestreiten. Der Brite drehte im MCL40 die zweitschnellste Runde des Tages und sprach hinterher bereits über die nächsten Verbesserungen.
Nachdem das McLaren-Team einen späten Start in die Test-Woche von Barcelona hingelegt hatte, war die Weltmeister-Mannschaft auch am fünften und letzten Testtag auf der Strecke. Am Vormittag durfte Oscar Piastri Gas geben, in der Mittagspause übernahm dann Lando Norris das Steuer. Der Weltmeister war standesgemäss mit der Nummer eins auf dem Auto unterwegs und drehte 86 Runden.
Nachdem er schon bald mit 1:16,594 min die bis dato schnellste Runde des Tages gedreht hatte, führte er die inoffizielle Zeitenliste lange an. Am Ende musste er sich aber mit dem zweiten Platz auf der Tageszeitenliste begnügen, weil Ferrari-Star Lewis Hamilton zum Schluss noch einmal aufdrehte und seine Zeit um knapp zweieinhalb Zehntel unterbot. In der kombinierten Zeitenliste belegte er den dritten Platz hinter Hamilton und Mercedes-Routinier George Russell.
Da die Zeiten zu diesem Zeitpunkt der Vorsaison noch mit sehr viel Vorsicht zu geniessen sind, tat dies seiner Freude über den störungsfreien letzten Barcelona-Testeinsatz keinen Abbruch. Er schwärmte: «Heute war ein lehrreicher Tag, und es war ein tolles Gefühl, wieder im Auto zu sitzen. Ich bin dem gesamten Team für die harte Arbeit und die Unterstützung sehr dankbar. Es ist eine Freude, dieses Jahr wieder einen McLaren zu fahren, und zum ersten Mal die Nummer eins zu sein, was für uns alle während des Shakedowns ein besonderer Moment war.»
Was der 26-Jährige mit Blick auf den Shakedown-Test sagte, dürfte als Warnschuss für die Konkurrenz verstanden werden. Denn Norris betonte: «Wir haben Möglichkeiten und Bereiche identifiziert, in denen wir uns verbessern können, und sind gespannt, was wir in Woking leisten können, während wir uns auf Bahrain vorbereiten.»
Der elffache GP-Sieger ergänzte: «Wir haben diese Woche noch viel zu lernen, zusammen mit unseren Simulator- und Entwicklungsfahrern, und ich freue mich darauf, daran zu arbeiten. Diese Autos erfordern definitiv eine neue Denk- und Fahrweise, und je mehr Zeit wir damit verbringen, desto besser werden wir für den Saisonstart vorbereitet sein.»
Viel Zeit in der Garage durfte am Donnerstag sein Teamkollege Piastri verbringen. Der Australier musste sich wegen eines Problems mit dem Sprit-System lange in Geduld üben und schaffte nur 48 Umläufe. Immerhin: Am Freitagmorgen gab der 24-Jährige aus Melbourne nochmals richtig Gas und schaffte 80 Runden und die viertschnellste Zeit des Tages.
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