Scott Redding (Ducati) will in der WM unter die Top-6

Von Ernest Marson
Scott Redding hat mit Honda eine Rechnung offen. Er will den Japanern beweisen, dass sie ihn zu früh abgeschrieben haben. Bei Pramac-Ducati zeigt er starke Leistungen.

Zwölfter Startplatz, dann Platz 10 vor Aleix Espargaró im Rennen: Für Scott Redding (Pramac-Ducati) hat die Saison erfreulich begonnen. Er hat die Top-6 im Visier.

Scott Reddings Ziel, 2016 Podiumsplätze einzufahren und in der MotoGP-Gesamtwertung unter die ersten sechs zu kommen, ist kein Ding der Unmöglichkeit.

So sieht es der Octo-Pramac-Yakhnich-Ducati-Teammanager Francesco Guidotti, der glaubt, dass der britische Fahrer die Zuversicht und das Vertrauen schnell zurückgewonnen hat, nachdem sich die letzte Saison auf der Marc VDS Honda RC213V als Desaster entpuppt hat.

Der Moto2-Vizeweltmeister von 2013 fuhr letztes Jahr nur fünf Mal in die Top 10. Sein Highlight letztes Jahr war ohne Zweifel sein erstes MotoGP-Podium beim flag-to-flag-Rennen in Misano im September.

Nach einem mühsamen 2015 nutzte Redding die Chance, zu Pramac-Ducati zu wechseln und seine MotoGP-Karriere neu anzukurbeln. Honda wollte ihm keine zweite Chance geben und beförderte Rabat und Miller ins Marc VDS-Team.

Das in Borgo Panigale/Bologna stationierte Ducati-Werk war seit längerem hinter dem 23-jährigen Engländer her und hat es endlich geschafft, dass er einen Vertrag für die letztjährige Desmosedici GP15 unterschreibt. Mit Redding fährt Danilo Petrucci im Satelliten-Team bei Pramac.

In den Wintertests hat Redding eine vielversprechende Form gezeigt. Guidotti sagt, Reddings Ziel unter die Top-6 zu kommen zeige, wie motiviert er sei, sein wahres Potenzial in der MotoGP zu beweisen.

Guidotti erzählte SPEEDWEEK.com: «Ein Fahrer muss Ambitionen haben und sich selbst ein hohes Ziel setzen. Niemand ist hier, um nur im Kreis herzumzufahren. Es ist ein gutes Zeichen, dass er hohe Ziele hat, weil das bedeutet, dass er Vertrauen zu sich selbst hat. Wir stehen hinter ihm. Letztes Jahr war nicht einfach für Scott, aber sein erstes Jahr in der MotoGP auf der Open-Honda war nicht so schlecht. Wir kannten das Limit dieses Motorrads, aber wir waren beeindruckt genug, es trotzdem mit Scott zu probieren und ihn für 2015 unter Vertrag zu nehmen. Letztes Jahr hatte er kein gutes Gefühl mit dem Motorrad – viele Honda-Fahrer hatten letztes Jahr Mühe. Sobald er zu uns gekommmen ist, fühlte er sich wohl. Das ist eine grosse Motivation für einen Fahrer. Vom allerersten Test an am zweiten Tag in Valencia fühlte es sich an, als hätten wir schon eine ganze Saison zusammengearbeitet. Das war ein sehr gutes Zeichen.»

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