Danilo Petrucci (Ducati): Rückkehr in Le Mans?

Von Ernest Marson
MotoGP

In Argentinien und Austin wurde der verletzte Danilo Petrucci von Ducati-Testfahrer Michele Pirro ersetzt. Das Pramac-Team rechnet damit, dass Pirro auch in Jerez zum Einsatz kommen wird.

Das Octo Pramac Yakhnich Ducati Team rechnet für den Le-Mans-GP mit einer Rückkehr von Danilo Petrucci, der sich momentan von seinem Unfall-Albtraum in der Vorsaison (in Australien drei Mittelhandknochen gebrochen) erholt und 2016 konstant in den Top 10 der MotoGP-Weltmeisterschaft mitfahren soll.

Der beliebte Italiener konnte nicht am Katar-Test teilnehmen und packte beim Grand Prix nach dem Freitag-Training zusammen, weil sich ein paar Schrauben gelockert hatten.
 Petrucci wird jetzt dreimal von Testfahrer Mihele Pirro ersetzt.

Der Italiener Petrucci beendete elf Rennen in den Top 10 in einer grossartigen Saison 2015. Die Saison beinhaltete auch einen ersten Podiumsplatz in der Königslasse im verregneten britischen Rennen in Silverstone.

Petrucci fährt diese Saison eine 2015-spec Desmosedici GP15, wobei Scott Redding sein Teamkollege im Octo Pramac Yackhnich Team ist. Teammanager Francesco Guidotti erzählte SPEEDWEEK.com, dass die eindrucksvollen Ergebnisse von «Petrux» letztes Jahr dazu geführt haben, dass man für 2016 noch höhere Ansprüche an ihn stellt.

«Letztes Jahr wussten wir nicht, was uns mit Danilo erwartet. Als wir uns für ihn entschieden haben, war er mental sehr stark. Er hatte einen starken Charakter, weil es nicht normal ist, sich drei Jahre auf einem Motorrad abzumühen, das nicht konkurrenzfähig ist. Viele Fahrer würden in so einem Fall nicht einmal drei Rennen bleiben. Aber die Tatsache, dass Danilo drei Jahre nicht aufgegeben hat, zeigt, dass er ein starker Mann ist und eine gute Einstellung hat. Aber niemand hat geahnt, wie schnell er sein könnte. Mit dem Motorrad, das wir ihm im Vorjahr gegeben haben, hat er gezeigt, wie viel Potenzial in ihm steckt und dass er es verdient, 2016 ein besseres Motorrad zu bekommen. Letztes Jahr war es eine Entdeckung mit vielen kleinen Fragezeichen, aber dieses Jahr sind die Erwartungen höher, sobald er wieder fit ist. Je näher man an die Spitze kommt, desto schwieriger wird es. Wir wollen auf dem Boden bleiben und versuchen, mit ihm in allen Rennen ab Le Mans in die Top 10 zu kommen.»

Ein weiteres Ziel von Petrucci in der Saison 2016 ist es, den Zeitabstand zum Sieger zu verringern. Guidotti fügte hinzu: «Der Abstand zum Sieger muss kleiner sein als letztes Jahr. In Sepang wurde Danilo letztes Jahr Sechster, aber es fehlten ungefähr 30 Sekunden auf den Gewinner. In Assen war er Elfter, aber nur fünf Sekunden hinter dem Fünften. Der Wert des Resultats war für mich also in Assen höher. Natürlich schaut man als Erstes immer auf das Endresultat, aber der Abstand zum Sieger zeigt den Wert der Leistung besser.»

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