Andrea Iannone: Suzuki-Vertrag, dann Ducati-Bestzeit

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Andrea Iannone

Andrea Iannone

Die Wege von Andrea Iannone und Ducati trennen sich nach dieser MotoGP-Saison. Seiner Motivation tut der Suzuki-Vertrag keinen Abbruch, der Italiener beendete die freien Trainings am Freitag in Mugello als Schnellster.

Während das erste freie Training am Freitag bei feuchten Bedingungen überwiegend sinnlos war, präsentierte sich die malerisch gelegene Strecke zum zweiten Training am Mittag in bestem Zustand.

Ducati-Werksfahrer Andrea Iannone nahm dem zweitplatzierten Weltmeister Jorge Lorenzo (Movistar Yamaha) beachtliche 0,461 sec ab. «Ein sehr guter Freitag, ich bin glücklich», meinte der Italiener zu seiner Bestzeit. «Für uns ist Mugello ein magischer Platz, für mich und Ducati. Das ist eine wunderschöne Strecke, ich liebe sie. Ich hatte heute von Anfang an ein ausgezeichnetes Gefühl, es lief beinahe perfekt. Abgesehen vom Morgen, als die Strecke halb nass und halb trocken war. Wenigstens konnten wir die Intermediate-Reifen probieren, das war eine gute Idee, ich hatte ein gutes Gefühl auf feuchter Strecke.»

In 1:47,696 min fuhr Iannone beinahe so schnell wie Marc Márquez 2013 bei seinem bis heute gültigen Rundenrekord (1:46,639 min).

Nach der Verkündung seines Suzuki-Vertrags für die nächsten zwei Jahre musste Iannone natürlich auch Fragen dazu beantworten.

«Ich konzentriere mich ganz auf Ducati und das Jetzt und will nicht an Suzuki und nächstes Jahr denken», meinte der 26-Jährige lapidar. «Die Suzuki ist ein gutes Motorrad, agil, ich bin sie aber noch nicht gefahren. Meine Prioritäten sind momentan andere.»

Ganz oben auf seiner Liste steht der Sieg in Mugello und die Verbesserung seines miserablen 10. WM-Platzes.

Was macht die Ducati auf dieser Highspeed-Piste so stark? «Unser Topspeed ist gut, wir haben aber weniger Vorteile als früher», ist Iannone überzeugt. «In langgezogenen Kurven haben wir am Ausgang lange Slides, das ist nicht gut für die Beschleunigung. Erst im letzten Teil der Geraden können wir diesen Nachteil aufholen. In der Vergangenheit war Überholen auf der Geraden sehr einfach für uns. Jetzt ist das Motorrad in den Kurven besser, es lässt sich besser einlenken und ist handlicher. Ich bevorzuge das gegenüber unserer alten Stärke auf den Geraden.»

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