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Marc Márquez: «Schwierigster Teil 2016 nun vorbei»

Von Frank Aday
Marc Márquez auf der Honda RC213V

Marc Márquez auf der Honda RC213V

Der tragische Tod von Luis Salom, der spektakuläre Kampf gegen Valentino Rossi und ein enttäuschender Test mit Honda prägten Marc Márquez’ Zeit in Barcelona. Nun blickt er zurück.

«Eines ist sicher: Dieses Wochenende unterschied sich von jedem anderen zuvor, das ich erlebte habe. Der Verlust eines Teamkollegen und Freundes betraf die ganze WM-Gemeinschaft. Es war ein harter Schlag. Ich möchte mein ehrliches Beileid an Luis Saloms Familie senden. Wir werden uns immer an ihn erinnern. Er war ein Kämpfer, das wird in unseren Herzen bleiben», resümierte Marc Márquez nach dem von Trauer erfüllten Barcelona-GP in seinem Blog für Sponsor Repsol.

Am Mittwochabend fand die Beerdigung von Luis Salom in Palma de Mallorca statt. Anwesend waren neben Márquez, seinem Bruder Alex, seinen Eltern und Manager Emilio Alzamora auch viele andere Weggefährten Saloms wie Maverick Viñales und Jesko Raffin.

«Was die Resultate betrifft, kann ich zuversichtlich sagen, dass es gut läuft. Vor allem, wenn man bedenkt, was mir im letzten Jahr in Barcelona passierte. Ich wollte vor meinen Fans so sehr gewinnen, dass ich damals nicht ins Ziel kam. In diesem Jahr wurde ich Zweiter und sicherte 20 wichtige Punkte», ist Márquez bewusst, der zwar den Fight gegen Rossi verlor, aber die WM-Führung zurückgewann. Er liegt nun zehn Punkte vor Jorge Lorenzo und 22 vor Rossi.

«Ich möchte auch meinen Trial-Kollegen Toni Bou, Takahisa Fujinami und Jaime Busto für ihren Besuch in unserer Box danken. Ich denke, dass sie Spaß hatten. Sie brachten uns Glück, was ihr kleiner Beitrag zu einem wirklich guten Resultat war: zwei Podestplätze.» Denn auch Márquez’ Repsol-Honda-Teamkollege Dani Pedrosa stand auf dem Treppchen.

Für Márquez folgen nun einige Strecken, auf denen er in der Vergangenheit sehr erfolgreich war. «Zurückblickend kann ich nun sagen, dass der schwierigste Teil der Saison vorbei ist. Die ersten vier Rennen waren in den letzten zwei Jahren hart, aber diesmal verließen wir Barcelona als WM-Leader. Nun zwei Wochen Vorbereitungszeit für den nächsten Grand Prix zu haben, ist sehr hilfreich. In der nächsten Woche reisen wir nach Österreich, um die Rennstrecke kennenzulernen. Wir müssen uns auf die nächsten GPs gut vorbereiten, denn sie werden wichtig sein, um uns die Chance auf den Titel zu bewahren.» Márquez und Pedrosa fahren am 14. Juni auf dem Red Bull Ring in Spielberg.

Márquez beantwortete in seinem Blog auch die Fan-Frage, ob sich der Honda-Pilot vorstellen kann, sich ein Tattoo stechen zu lassen. «Ich habe tatsächlich schon oft über ein Tattoo nachgedacht. Vielleicht lasse ich mir in Zukunft eines stechen, aber bisher weiß ich nicht, um was es sich dabei handeln soll.»

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