Jack Miller (Honda/7.): «Es war mein Fehler»

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Jack Miller wartete in Sachsen zu lange, um sein Bike zu wechseln

Jack Miller wartete in Sachsen zu lange, um sein Bike zu wechseln

Da Jack Miller zu lange mit dem Wechsel auf Slicks wartete, verspielte der Australier die Chance auf seinen zweiten MotoGP-Sieg in Folge. «Ich hätte auf mein Team hören müssen», räumte der Honda-Pilot ein.

Im turbulenten MotoGP-Rennen auf dem Sachsenring bewies sich Jack Miller nach seinem grandiosen Sieg in Assen erneut als starker Regenfahrer. Doch diesmal unterlief dem Australier ein Fehler, der ihm die Chance auf einen weiteren Podestplatz raubte.

«Ja, nach an diesem Tag herrschen bei mir gemischte Gefühle nach einem wirklich starken Rennen. Ich machte nichts Dummes, machte meine Arbeit und kämpfte mich durch», erklärte der 21-Jährige hinter der Box des MarcVDS-Teams.

Dass er erst spät zum Reifenwechsel an die Box kam, nahm Miller auf seine Kappe. «Das war mein Fehler, denn ich hätte früher an die Box kommen müssen, aber ich tat es nicht. Es ist eine Schande, dass es so endete, denn ich hatte ein starkes Rennen im Nassen und im Trockenen. Das Resultat hätte auch ganz anders aussehen können», weiß er. «Doch ich habe viel gelernt, es war das erste richtige Flag-to-Flag-Rennen für mich. Ich hab noch mehr zu lernen, wie man sehen konnte. Doch es war definitiv ein guter Tag und ein gutes Wochenende für uns.»

«Ich habe nun mehr Selbstvertrauen und zeigte ein gutes Wochenende. Ich freue mich nun auf den Test in Österreich und die Sommerpause. Es war gut, die erste Saisonhälfte nach den ganzen Schwierigkeiten so zu beenden. Wir hatten nun drei starke Resultate, ich bin happy», lächelte Miller, der in der Gesamtwertung nun auf dem 13. Platz liegt.

Das MarcVDS-Team zeigte Miller früh an, dass er die Box ansteuern soll. «Sie zeigten mir das schon bevor die vier Fahrer in meiner Gruppe reinkamen an. Doch ich dachte: ‹Leute, es ist hier draußen noch immer nass.› Es war eine Schande. Ich hätte auf mein Team hören müssen. Sie sahen die Zeiten und hatten den Durchblick. Ich traf eine dumme Entscheidung.»

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