Stefan Bradl: «Es geht mir schon besser»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Stefan Bradl mit Crew-Chief Diego Gubellini und Mechaniker Marco Bonassoli

Stefan Bradl mit Crew-Chief Diego Gubellini und Mechaniker Marco Bonassoli

Stefan Bradl befindet sich nach der Gehirnerschütterung vom Sonntag (Crash im Warm-up auf dem Sachsenring) wieder auf dem Weg der Besserung.

Stefan Bradl hat sich schon recht gut von seinem schweren Sturz (in Turn 7) im Warm-Up beim Sachsenring-GP, bei dem er eine Gehirnerschütterung, ein Halsschleudertrauma und starke Prellungen erlitt, erholt.

«Es geht mir schon besser», erklärte der Aprilia-Werksfahrer am Montag, nachdem er bereits am Vormittag wieder leichte Bürotätigkeiten erledigt und E-mails und SMS verschickt hatte. «Der Nacken ist komplett verspannt, dafür ist der Kopf okay. Im Krankenhaus von Chemnitz wollten sie mich zwei Tage lang zur Beobachtung behalten. Die Ärzte haben irgendwie gedacht, ich bin ein 80-jähriger Greis. Egal, ich bin am frühen Nachmittag am Sonntag auf eigene Verantwortung wieder abgehaut. ich habe dann daheim gut geschlafen, das war wichtig.»

Bradl hat zwar keine genaue Erinnerung an den Crash. Er bestätigt aber die Vermutung des Teamkollegen Alvaró Bautista nicht, der auf Aquaplaning tippte, weil seiner Ansicht nach in Turn 7 Pfützen standen. Bradl: «Das meiste weiss ich noch, auch wenn ich mich nicht mehr exakt an alle Details erinnern kann. Ich war konstant am Gas, also nicht beim Beschleunigen. Unser Data-Recording-Techniker Marcus Eschenbacher hat gemeint, so einen Crash habe er noch nie gesehen... Vielleicht hat beim Set-up für die Traction-Control etwas nicht ideal gepasst. Das wird noch geprüft. Es hat viel stärker geregnet als im Training. Aquaplaning war es jedenfalls nicht. Die Pfützen waren eher Richtung Karthalle, mein Sturz ist vorher passiert.»

Ärgerlich für Stefan Bradl: Er rutschte in der WM-Tabelle durch die Nicht-Teilnahme am GP von Deutschland von Platz 12 auf Platz 15 zurück, Crutchlow, Redding und Miller überholten ihn; Bautista und Smith sind ihm jetzt dicht auf den Fersen.

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