Jack Miller: «Honda braucht noch mehr Speed»

Von Jordi Gutiérrez
MotoGP
Jack Miller auf dem Red Bull Ring

Jack Miller auf dem Red Bull Ring

Beim MotoGP-Test in Spielberg erhielt Jack Miller Upgrades für den Motor der Honda RC213V. Der Australier wünscht sich noch mehr Motorleistung, war mit der Arbeit auf dem Red Bull Ring aber trotzdem zufrieden.

Nachdem er die erste Saisonhälfte mit einem Sieg in Assen und Platz 7 auf dem Sachsenring erfolgreich abgeschlossen hatte, erzielte Honda-Pilot Jack Miller beim MotoGP-Test auf dem Red Bull Ring die 13. Position. Der Australier büßte 1,3 sec auf die Bestzeit von Ducati-Ass Andrea Iannone ein.

«Auf den Red Bull Ring lief es ziemlich gut, die Strecke ist sehr schnell. Unserem Bike fehlen ein paar PS, aber insgesamt lief es gut. Der neue Asphalt ist viel besser als 2011, als ich zuletzt hier fuhr. Das Grip-Level ist sehr hoch, was interessant für die Michelin-Jungs ist. Mir macht die Strecke Spaß. Ich freue mich schon auf den Grand Prix hier», erklärte Miller aus dem Marc VDS-Team.

Die MotoGP-Teams haben sich beim Test in Spielberg auf den ersten Motorrad-GP in Österreich seit 19 Jahren vorbereitet, der von 12. bis 14. August auf dem Red Bull Ring stattfinden wird. Zudem wurden wertvolle Daten für den neuen Einheitsreifenlieferanten Michelin gesammelt. Für Michelin ist die Strecke eine Herausforderung, da sie nur drei Linkskurven enthält.

«Wir testeten nur ein paar neue Teile und machten uns mit der Strecke vertraut. Der zweite Tag lief gut, wird fanden etwas mehr Speed. Ich bin zufrieden, wie die Maschine nun in Kombination mit der Strecke arbeitet, wir müssen nur noch mehr Kraft bei der Beschleunigung finden. Das betrifft vor allem die langsamen Kurven. Abgesehen davon, war es ein sehr produktiver Test. Wir haben alles getestet, was wir ausprobieren mussten. Da wird das recht schnell erledigt hatten, gab uns Michelin ein paar Reifen, um sie auszuprobieren. Ich mochte die Art, wie sich die Reifen verhielten. Ein wirklich produktiver Test für mich. Ich konnte viele schnelle Runden fahren, was mich zufrieden macht. Auch auf gebrauchten Reifen fühlte ich mich sehr wohl, daher freue ich mich schon auf das Rennen hier. Es wird interessant.»

Von Honda hatte Miller ein Upgrade erhalten. «Das betraf den Motor und den Auspuff», verriet der Australier gegenüber SPEEDWEEK.com. «Das funktionierte gut und brachte etwas mehr Speed. Aber wir brauchen noch mehr. Das Grip-Level war an beiden Tagen sehr gut. Der Asphalt passt gut mit den Michelin-Reifen zusammen. Auch bei hohen Temperaturen am zweiten Tag war der Grip sehr gut.»

Red Bull Ring-Test, 20. Juli, 18 Uhr

1. Iannone, Ducati, 1:23,240
2. Dovizioso, Ducati, 1:23,680
3. Stoner, Ducati, 1:23,865
4. Barberá, Ducati, 1:24,091
5. Rossi, Yamaha, 1:24,169
6. Lorenzo, Yamaha, 1:24,194
7. Viñales, Suzuki, 1:24,208
8. Aleix Espargaró, Suzuki, 1:24,335
9. Redding, Ducati, 1:24,375
10. Hernandez, Ducati, 1:24,396
11. Crutchlow, Honda, 1:24,455
12. Laverty, Ducati, 1:24,497
13. Miller, Honda,1:24,555
14. Petrucci, Ducati, 1:24,602
15. Rabat, Honda, 1:24,670
16. Pirro, Ducati, 1:25,139
17. Kallio, KTM, 1:25,191
18. Lüthi, KTM, 1:25,705.
19. Baz, Ducati, 1:26,453

Red Bull Ring Test – 19. Juli, 18 Uhr

1. Andrea DOVIZIOSO, Ducati, 1’23.764
2. Andrea IANNONE, Ducati, 1’24.347
3. Scott REDDING, Ducati, 1’24.461
4. Casey STONER, Ducati , 1’24.502
5. Maverick VIÑALES, Suzuki, 1’24.595
6. Héctor BARBERÁ, Ducati, 1’24.649
7. Eugene LAVERTY, Ducati, 1’24.751
8. Danilo PETRUCCI, Ducati, 1’24.992
9. Valentino ROSSI, Yamaha, 1’25.054
10. Aleix ESPARGARÓ, Suzuki , 1’25.099
11. Yonni HERNANDEZ, Ducati, 1’25.171
12. Jorge LORENZO, Yamaha, 1’25.175
13. Jack MILLER, Honda, 1’25.345
14. Cal CRUTCHLOW, Honda, 1’25.438
15. Loris BAZ, Ducati, 1’25.994
16. Mika KALLIO, KTM, 1’26.056
17. Tito RABAT, Honda, 1’26.195
18. Tom LÜTHI, KTM, 1’26.405

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