Héctor Barberá: Jäger der Ducati-Werkspiloten

Von Vanessa Georgoulas
MotoGP
Héctor Barberá: «Für gewöhnlich sind wir auf neuen Strecken näher an der Spitze dran»

Héctor Barberá: «Für gewöhnlich sind wir auf neuen Strecken näher an der Spitze dran»

Dank eines starken Auftritts beim Test auf dem Red Bull Ring reist Avintia-Ducati-Pilot Héctor Barberá mit grossen Erwartungen nach Spielberg. Der Spanier bereitete sich mit hartem Training auf den Einsatz vor.

Nach der Sommerpause trifft sich das MotoGP-Feld auf dem Red Bull Ring zum zehnten Kräftemessen der Saison. Die Motorrad-WM gastiert zum ersten Mal seit 1997 in Österreich, trotzdem ist die Strecke in Spielberg für die meisten Piloten der grössten WM-Klasse kein Neuland mehr. Denn nach dem letzten Rennen auf dem Sachsenring rückten die meisten Rennfahrer beim zweitägigen Test auf dem Red Bull Ring aus.

Mit dabei war auch das Avintia-Ducati-Duo Héctor Barberá und Loris Baz. Ersterer glänzte auf dem 4,3 km langen Kurs mit guten Rundenzeiten und reihte sich auf der Zeitenliste auf dem vierten Gesamtrang ein – direkt hinter dem Ducati-Werksduo Andrea Iannone und Andrea Dovizioso sowie Edel-Testfahrer Casey Stoner.

«Ich reise mit viel Zuversicht nach Österreich, bereit, nach der Sommerpause wieder voll anzugreifen», erklärte der 29-Jährige aus Dos Aguas kämpferisch. «Wir alle hatten nun Zeit, uns auszuruhen, aber ich habe auch hart trainiert, um mich auf dieses Rennen vorzubereiten. Ich glaube, diese Strecke ist ein gutes Pflaster für Ducati, und das ist natürlich eine gute Nachricht für uns.»

Und Barberá hat noch einen Grund, optimistisch zu sein: «Für gewöhnlich sind wir auf neuen Strecken näher an der Spitze dran, denn jeder muss bei Null beginnen. Im Test habe ich die viertschnellste Runde gedreht, aber wenn wir Stoner einmal aussen vor lassen, dann war ich der drittschnellste Pilot des aktuellen Feldes. Das hat mir natürlich eine grosse Portion Extra-Motivation gebracht.»

Der zehnfache GP-Sieger weiss aber auch: «Es ist nicht sicher, dass wir am Rennwochenende wieder das gleiche Kräfteverhältnis sehen werden, wie beim Test. Aber was ich bisher gesehen habe ist, dass Yamaha Probleme hatte und auch die privaten Hondas nicht auf Touren kamen. Die Strecke ist wirklich schnell, und wenn du eine schnelle Maschine hast, dann ist es auch einfacher. Deshalb erwarte ich auch ein gutes Wochenende.»

Auch Teamkollege Baz peilt ein starkes Resultat an. Der Franzose will in die Top-Ten fahren, wie er vor dem zehnten MotoGP-Rennwochenende erklärt: «Auf dieser Strecke wird der Motor eine entscheidende Rolle spielen und ich freue mich schon auf das Rennen in Österreich, auch wenn ich einen grossen Unterschied zwischen den Werks-Ducati und unseren Bikes erwarte. Ich will in die Top-Ten fahren, und weiss, dass wir auch das Bike dafür haben, wenn wir es schaffen, unser Potenzial auszuschöpfen.»

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