Marc Márquez (Honda): «Volle Konzentration»

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Marc Márquez und Dani Pedrosa waren in Spielberg mit RC213V-S-Production-Racern unterwegs

Marc Márquez und Dani Pedrosa waren in Spielberg mit RC213V-S-Production-Racern unterwegs

Marc Márquez startet als Gesamtführender der MotoGP-Klasse in die zweite Saisonhälfte. In Spielberg will er erneut Lorenzo und Rossi besiegen. Dani Pedrosa lobt den Red Bull Ring.

Alle sechs GP-Rennen, die 1996 und 1997 in Spielberg stattfanden, wurden von Honda-Piloten gewonnen. Nach 19 Jahren kehrt die Motorrad-WM nun nach Österreich zurück. Auf dem Red Bull Ring hatten Marc Márquez und Dani Pedrosa im Juni die Chance, mit käuflichen Honda RC213V-S-Production-Racern einige Runden zu drehen. Márquez hatte schon im Sommer 2015 im Rahmen eines Red-Bull-Promotion-Events 38 Runden mit einer Werks-Honda aus dem Vorjahr absolviert. Beim MotoGP-Test am 19. und 20. Juli war das Repsol-Team nicht vor Ort, um Testtage zu sparen. Ducati hatte diesen Test dominiert.

Márquez geht in der MotoGP-Klasse als Gesamtführender in die zweite Saisonhälfte. Mit 170 Zählern liegt der Repsol-Honda-Pilot 48 Punkte vor Weltmeister Jorge Lorenzo und 59 vor dessen Yamaha-Teamkollegen Valentino Rossi. «Die Sommerpause war sehr gut, denn wir gingen mit dem Wissen in den Urlaub, dass wir mit meinem Team und Honda in der ersten Saisonhälfte bestmöglich gearbeitet haben. Ich hatte ein bisschen Freizeit, um mich zu erholen und mit Freunden am Strand zu entspannen», berichtete der Spanier. «Nun beginnt die ziemlich hektische und herausfordernde zweite Saisonhälfte. Daher bedarf es unserer vollen Konzentration. Darauf habe ich mich mit Rad fahren und Supermoto-Training vorbereitet. Nun freue ich mich sehr auf den Red Bull Ring. Auf dieser großartigen Strecke konnte ich bereits zweimal fahren, obwohl ich nicht so sehr pushen konnte, wie ich es gerne gewollt hätte.»

Der 4,3 Kilometer lange Red Bull Ring beinhaltet drei Links- und sieben Rechtskurven. «Es ist eine recht amüsante Strecke, die mich in manchen Bereichen an Austin erinnert, da man sehr hart bremsen, das Bike stoppen und dann schnell umlegen muss. Doch dann kommt noch der schnellere letzte Teil. Meiner Meinung nach ist das eine gute Strecke für die Motorradweltmeisterschaft. Wenn ein Rennwochenende auf einer neuen Strecke ansteht, dann geht man es anders an. Du musst dich so schnell wie möglich anpassen. Ich bin auch sehr stolz, dass viele österreichische Fans meinem Fan Club angehören. Wir werden ein großartiges Wochenende haben. Da bin ich mir sicher», betonte Márquez.

Der Red Bull Ring ist nun eine von fünf Strecken, die Teil des MotoGP- und Formel 1-Kalenders sind. Zu ihnen zählen auch: Austin, Barcelona, Silverstone und Sepang.

«Die Strecke ist von Wäldern umgeben und wirklich ein schöner Ort», schwärmt Dani Pedrosa. «Sie ist kurz, aber recht interessant, denn ihre Breite ändert sich deutlich. Es gibt weite und enge Passagen. Das Schwierigste ist wohl, dass es nur eine Linie gibt, was das Überholen kompliziert macht. An zwei oder drei Punkten muss man sehr hart bremsen, dort kann man überholen, denn die Strecke ist dort breiter. Es gibt mehr Rechts- als Linkskurven, aber es gibt auch einen langen Abschnitt, in dem sehr fließend gefahren wird. Nur zwei Kurven verlangen harte Bremsmanöver. Es ist auch schön, wie man zuerst den Hügel hinauf und dann wieder hinab fährt. Auf einer neuen Strecke zu fahren, ist immer sehr interessant. Hoffentlich machen wir dort einen guten Job.»

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