Sam Lowes: «MotoGP macht so viel Spaß»

Von Frank Aday
MotoGP
In Misano durfte sich Sam Lowes erneut auf die MotoGP-Maschine des Aprilia-Werksteams schwingen. Doch er gibt zu bedenken: «Natürlich ist es nicht so einfach, während der Saison öfter die Bikes zu wechseln.»

Nachdem sein Zwillingsbruder Alex sich als Belohnung für den Sieg bei den «Acht Stunden von Suzuka» in Brünn auf die Tech3-Yamaha schwingen durfte, war in Misano auch Sam Lowes wieder mit einem MotoGP-Bike unterwegs. Der Brite übte mit der Aprilia RS-GP. Ab 2017 wird er für das Werksteam der Italiener in der MotoGP-Klasse antreten. In der Moto2-Gesamtwertung liegt Sam Lowes derzeit auf dem dritten WM-Rang – 44 Punkte hinter WM-Leader Johann Zarco.

«Es macht so viel Spaß, obwohl es natürlich nicht so einfach ist, während der Saison öfter die Bikes zu wechseln», berichtete Lowes, der in Misano mit der Aprilia des Testteams um Mike di Meglio unterwegs war. «Am Morgen war ich aber ziemlich schnell und lag nicht weit hinter den anderen Aprilia-Jungs. Mein Bike ist etwas anders, aber der Unterschied zu denen der anderen Jungs ist nicht so groß. Beim Valencia-Test nach dem Saisonende wird die Umstellung für mich also nicht so groß sein. Im Moment sind die Bremsen und mein Speed die größten Schwierigkeiten, die Umstellung auf die Michelin-Reifen ist kein wirkliches Problem.»

Lowes war mit einer Aprilia ohne Wings, sie sind ab 2017 verboten, und mit einer breiteren Verkleidung unterwegs. «Ich habe das nicht so genau verfolgt, aber Di Meglio testete mit und ohne Wings. Er sagte, dass er einen Unterschied bemerkt, vor allem was Wheelies am Kurvenausgang betrifft. Aprilia arbeitet intensiv für das nächste Jahr.»

Sind für dich vor dem Saisonfinale in Valencia noch Testfahrten mit Aprilia geplant? «Das ist noch nicht sicher. Das hängt vom Zeitplan ab, denn von nun an bis zum Ende der Saison ist er sehr voll. Doch ich fühle mich bereits gut. Wenn ich jetzt sofort zum Test nach dem Valencia-GP reisen würde, wäre ich trotzdem gut vorbereitet. Den letzten Schritt, den ich machen muss, werde ich wohl erst machen können, wenn ich aufhöre, das Moto2-Bike zu fahren. Denn jetzt ist der erste halbe Tag mit der MotoGP-Maschine noch immer so, als wäre sie völlig neu für mich», erklärte der 25-Jährige.

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