Aleix Espargaró (8.): «Die Pace ist fantastisch»

Von Waldemar Da Rin
MotoGP
Aleix Espargaró in Silverstone

Aleix Espargaró in Silverstone

Nach Platz 12 im FP1 war Suzuki-Werkspilot Aleix Espargaró frustriert: «Ich habe mich sehr schlecht gefühlt.» Doch im zweiten Training gelang dem Spanier eine Verbesserung um über zwei Sekunden.

Aleix Espargaró erzielte am Freitag in Silverstone Platz 8 mit 0,943 sec Rückstand auf die Bestzeit von Andrea Iannone. «Es lief schon besser, denn am Morgen hatte ich mich sehr schlecht gefühlt und hatte Probleme mit dem Bike. Normalerweise nutzen wir im ersten Training nur einen Hinterreifen, aber zehn Minuten vor Schluss schlug mein Crew-Chief Tom [O’Kane] vor, dass wir einen neuen Hinterreifen aufziehen, da es am Nachmittag regnen könnte. Doch ich wollte lieber auf gebrauchten Reifen verstehen, wie das Bike funktioniert. Als es dann während der Moto2-Session zu regnen begann, dachte ich an Toms Vorschlag zurück», lachte der WM-13. aus dem Suzuki-Werksteam.

«Doch glücklicherweise konnten wir das Bike bis zum Nachmittag deutlich verbessern. Ich war ziemlich konstant. Den weichen Hinterreifen setzte ich nicht ein, weil ich das Gefühl nicht mochte, das er mir vermittelte. Mit dem harten Hinterreifen fühlte ich mich sehr gut, die Pace war fantastisch.»

Was wurde im Vergleich zum Vormittag verbessert? «Vor allem der hintere Teil der Maschine. Am Morgen hatten wir sehr wenig Grip, die Maschine bewegte sich sehr stark und ich konnte so nicht fahren. Ich war nicht konzentriert, denn das Bike schlingerte ständig. Am Nachmittag war die Maschine viel stabiler und der Grip mit dem harten Hinterreifen war viel besser. Das ist seltsam, doch dieser Reifen gab mir viel mehr Stabilität. Ich war schon im ersten Run fast zwei Sekunden schneller.»

Wie kommt es, dass bei so kühlen Temperaturen der härtere Hinterreifen besser funktioniert? «Ich weiß es nicht. Elf Jahre Rennsport, doch manchmal erkennst du, dass du gar nichts weißt. Es kann passieren, dass es im Rennen viel wärmer ist und der harte nicht funktioniert. Manchmal denkt man, dass man bei kühlen Temperaturen unbedingt einen weichen Reifen braucht, dann zieht man ihn auf, doch innerhalb von zwei Runden ist er zerstört. Das ist seltsam. Die Michelin-Reifen funktionieren hier aber gut, denn wir sind eine Sekunde schneller als im letzten Jahr, aber der Bereich in dem sie funktionieren, ist in Hinsicht auf die Temperaturen sehr eng.»

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