Stefan Bradl: Hand gebrochen?
Viessmann-Kiefer-Aprilia-Werkspilot Stefan Bradl hat sich bei einem Highsider bei den IRTA-Tests in Jerez eventuell einen Mittelhandknochen gebrochen.
"Dr. Claudio Costa hat zwar nach dem Röntgen nur von einer starken Prellung gesprochen", sagte der kurz vor Trainingsschluss schwer gestürzte
Bradl kam wie in Estoril bei den Testfahrten gar nicht zurecht. Er lag nie unter den Top-15. "Es ging einfach nichts" klagte Bradl. "Beim Bremsen hatte ich fürchterliches Chattering, beim Einlenken fuhr die Maschine überall hin, nur nicht dahin, wo ich wollte."
Zuerst entdeckte das Team einen Haarriss in der Schwinge. Doch auch danach wurden die Zeiten nicht besser. "Ich glaubte, das Motorradfahren verlernt zu haben. Es war eine einzige Katastrophe."
Der Test wurde unterbrochen und die Maschine Teil für Teil kontrolliert. Dann wurde der Grund des Übels gefunden: ein defekter Lenkungsdämpfer. "Danach war die Aprilia wie verwandelt. Ich kam sofort wieder zurecht. Doch vor lauter Freude habe ich bereits in der zweiten Runde zu forsch attackiert und bin in der Zielkurve per Highsider böse abgeflogen."
Bradls Fazit: "Die Tests in Estoril und Jerez waren echt Scheisse. Das Material war schlecht, und der Fahrer war auch schlecht."
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