Formel 1: Reaktion auf Sabotage-Vorwurf

Bradl: «Rückstand hält sich in Grenzen»

Von Jörg Reichert
Stefan Bradl

Stefan Bradl

Der Saisonauftakt in Katar verlief für Stefan Bradl mit Platz 8 nicht nach Plan. Durch die Vergabe halber WM-Punkte hält sich sein Rückstand aber im Rahmen.

Auf Platz 8 des nach vier Runden abgebrochenen Rennens der 125ccm-Klasse musste Stefan Bradl seinen beiden Landsleuten Sandro Cortese (19J/Platz 3) und Jonas Folger (15J/Platz 6) den Vortritt lassen. Als der Viessmann-Kiefer-Pilot gerade in Schwung kam, fielen die ersten Regentropfen.

«Mein Start war ganz ok, aber in den ersten Runden hatte ich gleich ein paar Fehler eingebaut und war deshalb bis auf den zehnten Rang zurückgefallen», erklärte der 19-Jährige Bayer anschliessend. Die Analyse bestätigt diese Aussage: Bradl brauchte für die erste Runde über zwei Sekunden länger als Cortese und Folger - zwei entscheidende Sekunden! «In dem Moment, als ich dann auf die Gruppe wieder aufgeschlossen hatte, fing es an zu Regnen und das Rennen wurde abgebrochen», beschreibt der Zahlinger den Rennverlauf aus seiner Perspektive.
 
Dass das Rennen nicht neu gestartet wurde, damit kann sich der Aprilia-Werksfahrer arrangieren. Weil nämlich nur halbe Punkte vergeben wurden, beträgt sein Rückstand auf den WM-Führenden Andrea Iannone lediglich 8,5 Punkte.

An Stelle von Bradl, der in Katar 2008 als Dritter jüngster Deutscher auf einem GP-Podium war, erreichte Sandro Cortese seine erste Podestplatzieruzng - wie Bradl im Vorjahr ebenfalls auf der dritten Position.

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