Rizla Suzuki: Der Erfolg bleibt wieder aus

Von Sharleena Wirsing
Alvaro Bautista kam nicht ins Ziel

Alvaro Bautista kam nicht ins Ziel

Rizla Suzuki scheint vom Pech verfolgt. Wildcard-Pilot John Hopkins erlitt im freien Training Frakturen in der Hand. Alvaro Bautista stürzte sechs Runden vor Rennende an achter Stelle liegend.

Suzuki-Star Alvaro Bautista wie auch Wildcard-Pilot John Hopkins gingen mit grossen Erwartungen an das Rennwochenende in Brünn heran. Hopkins bewies eindrucksvoll sein Können und belegte in den ersten beiden Trainingssitzungen die Ränge 7 und 10. Doch im dritten freien Training stürzte der Amerikaner und zog sich dabei mehrere Brüche in der Hand zu.

Nachdem das Wochenende für seinen Teamkollegen vorbei war, wollte Stammfahrer Alvaro Bautista ein gutes Resultat für sich und sein Team erzielen und scheiterte kurz vor Rennende. «Ich hatte einen guten Start und konnte in den ersten Kurven einige Jungs überholen, und so platzierte ich mich zeitnah hinter der schnellsten Gruppe. Deshalb bin ich bis an mein Maximum gegangen. Ich befand mich zwar am Limit, aber ich hatte alles unter Kontrolle, und dann stürzte ich sechs Runden vor Schluss. Ich habe die Front der Maschine verloren, und das war sehr befremdlich, denn ich bog auf die selbe Weise in die Kurve ein wie auch die Runden zuvor. Ich bemerkte keinen Fehler», berichtet der sichtlich enttäuschte Suzuki-Pilot.

Doch Bautista kann auch dieser deprimierenden Situation etwas Positives abgewinnen: «Mich plagt ein seltsames Gefühl. Ich bin einerseits frustriert, dass ich das Rennen nach dem Sturz nicht beendet habe. Andererseits bin ich ziemlich glücklich darüber, dass ich alles getan habe, was in meiner Macht stand, um den Anschluss an die Spitzengruppe zu halten. Ich lag nur wenige Sekunden hinter der zweiten Position. Da ich von weit hinten gestartet bin, freute ich mich sehr darüber, so nah dran zu sein.»

Der spanische Suzuki-Pilot unterstrich vor allem seine Dankbarkeit seinem Team gegenüber und verspricht, dass er weiter hart für gute Ergebnisse arbeiten wird. «Ich möchte dem ganzen Team und den Sponsoren für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung danken. Ich will mich auch entschuldigen, denn es war ein hartes Wochenende für uns alle. Wir begannen mit zwei Motorrädern, und nur eines startete ins Rennen, und keines erreichte die Zielflagge. Wir haben ein gutes Resultat erwartet und sind jetzt sehr enttäuscht. Trotzdem müssen wir weiter arbeiten, denn wir haben eine gute Geschwindigkeit und einen guten Rhythmus. Aber wir müssen bessere Leistungen im Qualifying erbringen, denn von hinten zu starten bedeutet, dass ich viel mehr Energie investieren muss, um an der Spitzengruppe dran zu bleiben. Wenn wir weiter vorne starten, wird es einfacher sein, dran zu bleiben, und wir werden gute Ergebnisse erzielen», berichtet Bautista zuversichtlich.

Auch Teammanager Paul Denning ist sich sicher, dass das Team in die richtige Richtung arbeitet: «John Hopkins hat mir nach dem Freitagstraining mitgeteilt, dass sich die Suzuki seit Jerez sehr positiv entwickelt hätte und dass es nun möglich ist, um das Podium zu kämpfen. Das klang wie Musik in den Ohren der Suzuki-Ingenieure, und es hat uns bestärkt. Neben dem Potenzial, das Alvaro Bautista aufzeigt, bedeutet das, dass wir uns mit dem neuen Chassis und der neuen Elektronikeinstellung in die richtige Richtung bewegen. Aber das Ende an diesem Sonntag ist deprimierend. John ist verletzt, und Alvaro landete im Kiesbett. Wir arbeiten alle hart, um die bestmöglichen Resultate zu erzielen und Suzuki in der MotoGP-Klasse zu halten. Wir brauchen zukünftig einfach etwas Glück!»

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