Le Mans: Franzosen zuversichtlich

Von Oliver Feldtweg
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Beim französischen Grand Prix in Le Mans wollen de Puniet, di Meglio und Cluzel auftrumpfen.

Die Franzosen Randy de Puniet, Mike di Meglio und Jules Cluzel haben sich für den Motorrad-GP von Frankreich am 16./17. Mai in Le Mans viel vorgenommen.

De Puniet und Cluzel erschienen bei einer Pressekonferenz für den Grand Prix de France, und besonders der LCR-Honda-Pilot war nach Platz 4 in Jerez in bester Stimmung. «Ich habe beim letzten Rennen mein bestes Ergebnis mit LCR-Honda erreicht», strahlte der Franzose. «Jetzt wollen wir konstant mit solchen Leistungen weitermachen. Das wird nicht einfach. Aber die Rennen daheim in Le Mans sind immer etwas ganz Besonderes. Allerdings darf ich mich nicht in allzu grosse Euphorie versetzen lassen. Ich muss mir einreden, das sei ein Rennen wie jedes andere. Aber natürlich würde mir ein gutes Resultat perfekt in den Kram passen.»

Randy de Puniet, jahrelang als Bruchpilot abgestempelt, bedankt sich jetzt bei LCR-Teambesitzer Lucio Cecchinello für die Geduld und das Vertrauen. «Ein Top-Ten-Ergebnis muss unser Ziel sein», meint Randy.

Während Mike di Meglio mit der Aprilia-LE des Mapfre-Teams von Jorge Martinez einen Podestplatz anpeilt, will Aprilia-Pilot Jules Cluzel auf dem «Circuit Bugatti» seine Position als bester Privatfahrer in der 250-ccm-Klasse unterstreichen. Cluzel hat 2008 mit der Loncin 125 keinen einzigen WM-Punkt ergattert, 2009 hat er mit der 250er bereits einen zweiten (Katar) und einen achten Rang (Spanien) erzielt. In der WM-Tabelle liegt er an famoser fünfter Stelle.

«Keiner hat von mir erwartet, dass ich in Katar vorne mitmische und gar aufs Podest fahre», weiss der Matteoni-Aprilia-Pilot. «Das war ein erfreulicher Beginn nach einer sehr kurzen Testsaison. Ich habe mich schnell wieder an die 250er gewöhnt. Die Harmonie im Team ist ausgezeichnet. Der erste Podestplatz war wie ein Traum, der wahr geworden ist. Niemand hat daran geglaubt, denn wir hatten kaum getestet. Aber wir wissen, dass ein achter Rang wie in Jerez eher der Realität entspricht. In Le Mans werden wir uns aber natürlich doppelt anstrengen.»

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