Toseland: Kontakte in die Superbike-WM

Von Matthew Birt
MotoGP 800 ccm
James Toseland: Will im MotoGP bleiben

James Toseland: Will im MotoGP bleiben

Roger Burnett, Manager von MotoGP-Pilot James Toseland (Monster Tech3 Yamaha), reiste an den Superbike-WM-Lauf nach Misano.

Die Zukunft des zweifachen Superbike-Weltmeisters [*Person 387 James Toseland*] in der MotoGP-Klasse ist unsicher. In seiner zweiten Saison bringt er bisher nicht die erwünschten Resultate. Nach sechs von 17 Rennen liegt der Brite mit 29 Punkten auf dem enttäuschenden elften Zwischenrang und ist mit Abstand der am schlechtesten klassierte Yamaha-Pilot. Zu Beginn der Saison hatte sich Toseland einen Top-6-Platz zum Ziel gesetzt. Colin Edwards, sein Teamkollege im Team Monster Tech3, liegt jetzt mit bereits 54 Punkten auf diesem sechsten Platz. Beste Klassierung Toselands in dieser Saison: Rang 7 in Mugello.

Roger Burnett, Manager von Toseland, reiste dieses Wochenende zum Superbike-WM-Lauf nach Misano, um Kontakte aufzufrischen und nach eventuellen Möglichkeiten für seinen mittlerweile 28-jährigen Fahrer im Hinblick auf die kommende Saison Ausschau zu halten.

Doch Toseland und Burnett betrachten den Rückzug in die Superbike-WM als «worst case scenario». Toseland konzentiert sich voll auf eine Zukunft im MotoGP. Vieles wird davon abhängen, ob Ben Spies ein weiteres Jahr mit Yamaha in der Superbike-WM bleibt und ob Marco Simoncelli tatsächlich seine MotoGP-Karriere mit Honda beginnt.

Doch noch hat Tech3 Toseland die Türe nicht zugeschlagen und keine Pläne für 2010 offen gelegt. Aber es gibt auf jeden Fall genügend Kandidaten, die Toseland den Platz streitig machen könnten.

Tech3-Teamchef Hervé Poncharal sagt dazu: «James hat sein Schicksal in den eigenen Händen. Er spricht nichts dagegen, dass er auch 2010 unser Fahrer sein kann. Es kommt ganz auf seine Leistungen an. Auch dass beide Fahrer, also Colin (Edwards) und er bei uns bleiben, ist nicht unmöglich. Niemand hat je gesagt, dass James 2010 nicht mehr bei uns fahren wird.»

Toseland holte den Superbike-WM-Titel 2004 für Ducati, 2007 für Honda. Manager Burnett erklärte: «James will nicht zurück zu den Superbikes. Er ist überzeugt, dass er den Durchbruch im MotoGP schaffen kann. Natürlich braucht es dafür Resultate, keiner weiss das besser als James selbst. Er hat bisher jede Herausforderung gemeistert, er setzt alles darauf, damit ihm dies auch dieses Jahr gelingt.»

Warum dann der Weg zur Superbike-WM nach Misano? «Es gehört zu meinem Job, alle Möglichkeiten auszuloten», antwortet Burnett. «Auch wenn James ganz andere Prioritäten setzt.»

Burnett hat auch mit Teamchef Paul Denning über einen Wechsel ins Rizla-Suzuki-MotoGP-Team gesprochen. Doch ohne Resultate wird auch daraus mit Sicherheit nichts werden.

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