Rennchef Lin Jarvis: «Valentino ist ein Star»

Von Oliver Feldtweg
Jorge Lorenzo, Lin Jarvis und Valentino Rossi

Jorge Lorenzo, Lin Jarvis und Valentino Rossi

Yamaha-Renndirektor Lin Jarvis hatte in Assen mehrfach Grund zur Freude: Vier Yamaha fuhren unter die ersten sechs!

Nachdem er bei der MotoGP-Siegerehrung in Assen den Doppelsieg seiner Fiat-Yamaha-Piloten Rossi und Lorenzo mitgefeiert hatte, sprach Yamaha-Renndirektor Lin Jarvis über den sagenhaften 100. GP-Sieg von Weltmeister Rossi.

«Das ist eine höchst erstaunliche Leistung», meinte der Engländer anerkennend. «Wir beobachten hier die Performance einer lebenden Legende. Es war herrlich anzusehen, wie Valentino nach dem Rennen diese lange Banderole mit den Fotos seiner 100 Siege entrollt hat. Er ist ein Star!»

«Es war eine Ehre für mich, nach diesem Rennen auf dem Podest zu stehen und diesen grossartigen Augenblick mit Valentino zu teilen», gestand Jarvis. «Assen war immer schon eine Art zweiter Heim-GP für Yamaha Motor Racing, denn das Hauptquartier von Yamaha Europe befindet sich in den Niederlanden. Es ist herrlich, diese Dutch-TT mit einem Doppelsieg so deutlich dominiert zu haben.»

Lin Jarvis, Director bei Yamaha Motor Racing, hatte auch wegen der beachtlichen Erfolge der beiden Tech3-Yamaha-Piloten Colin Edwards und James Toseland Grund zur Freude – sie landeten auf den Rängen 4 und 6. Das heisst: Vier Yamaha unter den besten sechs. Zum Vergleich: die beste Honda (mit Randy de Puniet) traf auf Rang 7 ein.

«Wir haben als Hersteller eine eindrucksvolle Leistung gezeigt», stellte Jarvis zufrieden fest. «Ich war froh, so ein Ergebnis zu sehen. Das freut mich für Colin, der bisher im Training oft schnell war, aber in den Rennen nicht die erwünschten Resultate erreicht hat. In Assen ist Colin lange Zeit genau so schnell wie gefahren wie Casey Stoner.»

Auch der zweifache Superbike-Weltmeister James Toseland hat sich nach einigen Stürzen und Verletzungen wieder erfangen. «James ist wieder in Form», ist Lin Jarvis überzeugt. «Unsere besten Ingenieure haben sich beim Barcelona-Test um ihn gekümmert und einige Set-up-Änderungen vorgenommen. Er hat seinen Fahrstil angepasst, gleichzeitig haben wir das Motorrad ein bisschen für ihn umgebaut. Die Früchte dieser Bemühungen können sich sehen lassen. Ich bin erleichtert. Denn James hat dringend ein Erfolgserlebnis gebraucht.»

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