Laguna Seca-Quali: Lorenzo und Stoner verletzt

Von Günther Wiesinger
Casey Stoner: Crash im Qualifying

Casey Stoner: Crash im Qualifying

Jorge Lorenzo stürzte im Laguna-Seca-Zeittraining zweimal und erlitt eine Schulterluxation. Casey Stoner kam beim Crash glimpflich davon.

Jorge Lorenzo wusste, er muss in Laguna Seca (Kalifornien) nach zwei Niederlagen hintereinander ein Zeichen setzen, wenn er seinem Fiat-Yamaha-Teamkollegen Valentino Rossi den WM-Titel ernsthaft streitig machen will.

Der Spanier ging entsprechend beherzt ans Werk. Er sicherte sich am Samstag zuerst im freien Training die Bestzeit und dominierte auch das Qualifying, aber er dann ging der Übermut mit dem 250-ccm-Weltmeister von 2006 und 2007 durch. Lorenzo hielt bereits nach 15 Minuten die Bestzeit, stürzte anschliessend in Kurve 10, liess sich ins Fahrerlager zurückbringen, schnappte sich an der Box die Ersatzmaschine – und flog drei Minuten vor Ende des Zeittraining in derselben Rechtskurve nach einem wilden Hinterrad-Slide noch einmal spektakulär von seiner Werks-Yamaha.

Die Fiat-Yamaha-Crew hielt in der Box den Atem an: Nach 40 Minuten stand die erste Diagnose fest: Lorenzo hat sich rechts eine schmerzhafte Prellung am Fuss zugezogen und ausserdem eine teilweise Luxation der rechten Schulter erlitten.

Das heisst: Die Schulter wurde beim wuchtigen Aufprall auf dem Asphalt ein Stück aus dem Gelenk gerissen. Sie wurde im Medical Centre an der Strecke wieder eingerenkt. «Wenn es nach mir geht, kann Jorge am Rennen teilnehmen», erklärte Dr. Claudio Costa.

Weniger schlimm erwischte es Ducati-Werkspilot Casey Stoner beim Highsider in Kurve 3 – schmerzhafte Prellungen an der Hüfte. Er verzichtete sogar auf eine ärztliche Untersuchung und marschierte nach dem Zwischenfall problemlos in das Ducati-Büro, um in seine Privatkleider zu schlüpfen.

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