Estoril, MotoGP, Qualifikation: Pole für Lorenzo

Von Esther Babel
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In seiner zweitletzten Runde holte sich Jorge Lorenzo mit seiner Fiat-Yamaha Platz 1. Valentino Rossi und Casey Stoner landen ebenfalls in der ersten Startreihe.

So richtig spannend wird es beim Qualifikationstraining der MotoGP-Klasse immer erst in den letzten Minuten der insgesamt einstündigen Sitzung. [*Person Casey Stoner*] (Marlboro Ducati) hielt von Anfang an kräftig mit und übernahm als erster Pilot die Spitzenposition. Elf Minuten währte sein Glück. Dann war es [*Person Dani Pedrosa*] (Repsol Honda), der Platz 1 übernahm. Der hatte allerdings gerade mal eine Minute Spass an seiner Bestzeit. Dann war nämlich [*Person Valentino Rossi*] der schnellste Mann in Estoril. Bevor wieder Pedrosa zuschlug. Für eine regen Schlagabtausch war also gesorgt.

[*Person Jorge Lorenzo*], schnellster Fahrer in den beiden freien Trainings, gönnte sich nach drei Runden erst einmal eine schöpferische Boxen-Pause. Nach 18 Trainingsminuten tauchte der Fiat-Yamaha-Pilot in seiner zweiten schnellen Runde auf Platz 5 auf. Eine Runde später erschien er bereits als Zweiter auf dem Zeitenmonitor. An Pedrosas Bestzeit gab es in der ersten Trainingshälfte allerdings nichts mehr zu rütteln. Lorenzo startete zahlreiche Angriffe, scheiterte allerdings immer um knapp zwei Zehntel bis hin zu zwei Hundertstel Sekunden an seinem spanischen Landsmann.

Stattdessen war es der Australier Casey Stoner, der sich bei noch 25 verbliebenen Trainingsminuten die vorläufige Pole-Position sicherte. Doch in der 19. Runde schlug Lorenzo wieder zu, fuhr die Bestzeit und unterbot sich wenig später wieder selbst. Doch auch Teamkollege Rossi drängelte von hinten.

Doch bevor zum letzten Trainings-Gefecht geblasen wurden, holten sich die Dauerkonkurrenten Rossi und Lorenzo in der Fiat-Yamaha-Box noch das letzte Fein-Tuning und einen neuen Satz Reifen ab.

Lorenzo legte bei seiner eigenen Zeit nochmals nach, man kann ja nie wissen. Stoner landete auf Rang 2. Rossi hatte in seiner vorletzten Runde Pech, in jeder Ecke musste er sich bei einem seiner Konkurrenten hinten anstellen. Stoner konnte der Italiener noch auf den dritten Platz zurückdrängen. Für Lorenzo reichte es nicht ganz, Rossi genehmigte sich Platz 2. Pedrosa, Colin Edwards und Randy de Puniet bildeten die zweite Startreihe.

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