Henry Jacobi (Kawasaki): Träume sollen wahr werden

Von Kay Hettich
Motocross-WM MX2
Henry Jacobi (mitte) fühlt sich bei F&H Kawasaki gut aufgehoben

Henry Jacobi (mitte) fühlt sich bei F&H Kawasaki gut aufgehoben

Die ersten Tests mit seinem neuen Team F&H Kawasaki hat Henry Jacobi bereits absolviert. In der Motocross-WM MX2 will der Deutsche ganz vorne mitmischen.

Zum ersten Mal in seiner Karriere hat Henry Jacobi ein professionelles Team hinter sich, dafür musste der 22-Jährige den Markenwechsel von Husqvarna zu Kawasaki vollziehen. Dass es bei F&H Kawasaki um einiges professioneller zugeht, stellte Jacobi bereits nach wenigen Testtagen fest.

«Wir haben noch nicht gigantisch viel Zeit miteinander verbracht. Es waren nur drei Tage auf dem Motorrad, um ein paar Dinge zu testen und an der Abstimmung zu tüfteln», sagte Jacobi bei MXLarge. «Das Team arbeitet Hand in Hand, mein Schrauber ist schon ewig Motocross-Mechaniker. Mein früherer Mechaniker war gleichzeitig auch der LKW-Fahrer, hatte weitere Jobs und reiste an den Rennwochenenden immer erst am Samstagmorgen an. Das läuft jetzt viel professioneller ab, ich werde selbst zum Training begleitet und das ist großartig. Ich brauche mich um nichts zu kümmern, außer das Fahren und Fahrwerks-Tests. Das Team hilft mir enorm, sie erledigen alles. Ich muss mich nur noch um meine Angelegenheiten kümmern.»

Jacobi gab zu, dass er nicht immer die beste Fitness hatte. 2019 soll das anders sein. «Ich weiß, dass ich Talent habe und schnell bin, aber ich muss an der Kondition arbeiten», grübelte Henry. «Meistens war das erste Rennen gut, das zweite dann nicht so. Manchmal fühlte ich mich schon auf der Besichtigungsrunde müde. Mein körperliches Training war bisher nicht professionell. Ich muss das verbessern, dann können wir nächstes Jahr gefährlich werden.»

Entsprechend höher sind Jacobis Erwartungen für die neue Saison. «Mein Ziel ist, wieder auf dem Podium zu stehen – je schneller, desto besser. Schon beim ersten oder zweiten Rennen möchte ich nahe dran sein», sagte der Bad Sulzaer. «Am Ende der Saison will ich unter den besten fünf sein – das ist realistisch, keine Spinnerei. Wenn wir das schaffen, wird ein Traum wahr.»

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