Pit Beirer (KTM): «Herlings ist ein wilder Vogel»

Von Günther Wiesinger
Motocross-WM MX2
241 WM-Titel hat KTM gewonnen. Rennsport-Chef Pit Beirer verriet SPEEDWEEK.com, weshalb Tony Cairoli und Jeffrey Herlings 2013 so überragend waren.

Er sei immer wieder überrascht, wozu der siebenfache Motocross-Weltmeister Tony Cairoli fähig sei, erklärte Pit Beirer letzten Freitag bei der KTM-Sportlerehrung im Werk in Mattighofen. «Auch 2013 konnte ihn keiner besiegen. Wir wundern uns bei jedem Rennen, was Tony aus sich und seinem Motorrad herausholt und wie er die Konkurrenz unter Kontrolle hält», ergänzte Pit Beirer, Head of Motorsport bei KTM.

Cairoli bedankte sich bei KTM für das ausgezeichnete Motorrad und freute sich, all die KTM-Mitarbeiter zu treffen, die den gemeinsamen Erfolg möglich machen. «Mein besonderer Dank gilt Marcus, der meinen Motor macht, mit dem ich noch nie ein Problem hatte», stellte der Italiener fest. «Die 350er-KTM ist ein Traummotorrad für mich. Es passt perfekt zu meinem Fahrstil. Wir haben einen grossartige Saison erlebt, mehr konnten wir uns nicht wünschen. Nächstes Jahr werden wir neuerlich um den MX1-Titel kämpfen. Ich bin motiviert wie immer und kann den Saisonstart kaum erwarten. Ich möchte am liebsten schon morgen wieder am Startgatter stehen und kämpfen.»

KTM gelang 2013 in der MX1-WM der erste und dritte WM-Rang mit Tony Cairoli und Ken De Dycker sowie der Doppelsieg in der MX2-WM mit Jeffrey Herlings und Jordi Tixier. Die Champions wurden von Heinz Kinigadner und Pit Beirer mit einem Heimkino-System von Canton (DM 50) mit der Nummer 1 und im KTM-Design beschenkt.

Nächstes Jahr wird es 40 Jahre her sein, seit der Russe Gennadi Moissejew in Wohlen/CH in der 250-ccm-Cross-WM den ersten Weltmeistertitel auf KTM gewann. Insgesamt hat KTM inzwischen 241 WM-Titel errungen.

Beirer
: «Herlings trieb uns zur Verzweiflung»

Zu den grossen KTM-Stars gehört Jeff Herlings, der als bunter Vogel gilt. Aber Pit Beirer kennt auch die Vorzüge des Ausnahmekönners. «Jeff hat uns oft mit seinen Ideen und Wünschen zur Verzweiflung getrieben. Er ist ein ganz wilder Vogel. Aber wenn das Rennen losgeht, ist Jeffrey immer voll da. Ich weiss, wie hart er trainiert, ob es in Belgien regnet oder schneit, ob es Eis hat oder 40 Grad plus, er fährt zweimal seine 40 Minuten, ohne mit der Wimper zu zucken, und das ist die Basis für seinen Erfolg.»

Herlings hatte eine fast perfekte Saison. Bei 29 Rennen feierte er 26 WM-Laufsiege (!), dazu gelang ein zweiter und ein dritter Platz, nur beim Finale gab es einen Nuller – er hatte am Schluss 135 Punkte Vorsprung.

«Ich könnte diese Erfolge niemals ohne diesen gewaltigen Background von KTM feiern», erklärte Herlings. «Aller strengen sich das ganze Jahr an, um das Motorrad noch besser zu machen. Dafür bin ich sehr dankbar. Unser Bike wird von Jahr zu Jahr konkurrenzfähiger. Dadurch kann ich mich auch als Fahrer immer weiter steigern. Danke an Herrn Pierer, er gibt uns das beste Motorrad, das sich auf dem Markt befindet.»

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