Tony Cairoli: Red Bull erfüllt Formel 1-Traum

Von Johannes Orasche
Motocross-WM MXGP
Tony Cairoli

Tony Cairoli

Der italienische Motocross-Held Tony Cairoli bekam in Assen nicht nur vorzeitig die Nummer 1 auf seine KTM geklebt, sondern ihm wird auch ein Kindheitstraum erfüllt. MotoGP-Star Andrea Dovizioso hegt denselben Wunsch.

Der neunte Motocross-WM-Titel von Tony Cairoli in Assen überstrahlte bei KTM am vergangenen Wochenende sogar sämtliche Achtungserfolge in Misano im Rahmen der MotoGP-WM. Auch bei Langzeit-Partner und Sponsor Red Bull genießt Cairoli längst eine Ausnahmestellung. Der MXGP-WM-Titel war bereits die siebte Krone, die der 31-Jährige für das Haus KTM und Red Bull eingefahren hat.

In Misano war eine große Überraschung für den kleinen Sizilianer geplant worden, der 2017 eine eindrucksvolle Saison hingelegt hat und seinen ersten WM-Titel auf einer 450er-KTM einfahren konnte.

Cairoli ist ein begeisterter Auto-Freak und wünschte sich seit langem eine Fahrt in einem F1-Wagen. Und genau daran hat man sich bei Red Bull erinnert. Dem gerührten Cairoli wurde schließlich symbolisch ein Original F1-Lenkrad für eine Probefahrt im Renner von Daniel Ricciardo oder Max Verstappen übergeben. Wann der KTM-Star sein Geschenk einlösen und das Lenkrad in den Red Bull stecken wird, ist noch nicht klar. Es dürfte aber wohl im Rahmen eines Wintertests passieren.

Nach Biaggi, Rossi und Lorenzo wäre Cairoli der nächste Zweirad-Star, der in einem F1-Boliden Platz nimmt. Übrigens: Im Zuge der Feierlichkeiten in Assen kündigte Cairoli auch an, gerne Valentino Rossis Marke von neun WM-Titeln überbieten zu wollen. Beide italienischen Superstars jagen somit ab sofort der magischen 10 nach.

Sogar der MotoGP-WM-Zweite Andrea Dovizioso, der selbst viel auf dem MX-Bike trainiert, freut sich für Cairoli: «Es ist großartig für Tonino. Mir würde ein Test vor allem im F1-Ferrari gefallen.»

Zum Motocross generell sagte «Dovi»: «Leider existiert Motocross in den italienischen Medien kaum. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr mich das stört.»

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