Motocross-WM MXGP

Zukunft von Max Nagl: Trainingszentrum in Belgien

Von Johannes Orasche - 13.11.2019 15:59

Motocross-Ass Max Nagl tüftelt im Hintergrund bereits an seinem Zweitjob, in dem er künftig junge Fahrer an die Spitze führen will. 2020 wird er zudem selbst auf einer KTM wieder im Renneinsatz sein.

Am 18. November erwartet sich Max Nagl nach dem geplanten Knie-Check bei seinem Vertrauensarzt grünes Licht für den Einstieg in das Motorrad-Training mit gewohnter Intensität. Der 32 Jahre alte Weilheimer ist im Moment in der Sondierungsphase für das Jahr 2020: «Die neuen KTM-450er-Motorräder stehen bereits bei mir daheim in Belgien. Ich werde dann nach einigen Wochen laufendem Fahrtraining ganz ohne Stress entscheiden, wie die Saison 2020 dann im Detail aussehen wird.» Der Start bei den ADAC MX Masters ist in jedem Fall geplant.

Nagl hat in seiner belgischen Wahlheimat Lommel bereits die Fäden hinter den Kulissen gezogen, was seine Zukunft betrifft. Der Deutsche hat sich einen eigenen Workshop eingerichtet, doch damit nicht genug: «Ich habe auch Platz für einige Fahrer und ihr Material neben dem Workshop», verriet der Vize-Weltmeister von 2009, der sich 2015 als WM-Leader in der Form seines Lebens eine Verletzung zugezogen hat.

«Ich habe im kommenden Jahr Fahrer aus der Schweiz, Deutschland, Belgien und Tschechien bei mir in Belgien», erzählte Nagl. Seinen Plan und seine Vision für die Zukunft hat er längst fest im Blick: «Ich will junge Motocross-Fahrer formen, da ist noch einiges möglich.» Fakt ist: Neben der Kondition sind die Fahrkenntnisse im tiefen Sand für GP-Asse unerlässlich. Daher hat sich auch der neunfache Weltmeister und KTM-Superstar Tony Cairoli vor einigen Jahren einen zweiten Wohnsitz in Belgien eingerichtet.

Nagls private Struktur in Lommel kann sich mittlerweile sehen lassen: «Der Bungalow bietet Platz für vier Personen. Im Workshop kann ich das Material für mindestens sechs Fahrer unterbringen. Dazu haben wir auch ein Lager zur Verfügung», zählte er auf.

Max Nagl blickt nach vorne © Facebook/Max Nagl #12 Max Nagl blickt nach vorne

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