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Inzell Rennen 1: So sahen die deutschen Fahrer ihre Leistungen
Mit Luca Bauer und Max Niedermaier standen in Inzell zwei Fahrer im Last-Chance-Heat, die gerne ins Finale gekommen wären. Hans Weber und Maximilian Niedermaier hatten sich mehr vom Renntag erhofft.
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Luca Bauer und Max Niedermaier erreichten beim WM-Finale 1 in Inzell mit dem Einzug ins Last-Chance-Heat ein ordentliches Ergebnis. Maximilian Niedermaier blieb dagegen bei seinem Wildcard-Einsatz punktlos und Hans Weber stürzte gleich dreimal. Er schloss das Rennen nur auf dem 13. Rang ab.
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Der Eis-Hans stürzte gleich dreimal - Stoßdämpfer gebrochen? Weber: «Mir ist zweimal derartig das Heck ausgebrochen, vielleicht war auch das Rad etwas zu weich, aber aktuell wissen wir noch nicht so genau, woran es lag, weil es sich zum Teil auch gut angefühlt hat. Ich hatte sogar langsamer übersetzt, wie ich sonst hier in Inzell fahre. Ich denke, dass es daran mal nicht lag. Es hat zwar alles schneller ausgeschaut, aber wenn ich mir jetzt vorstelle, dass da die Russen noch dabei wären, hätte ich da tatsächlich noch eine Schippe drauflegen müssen», kommentierte der Eis-Hans seinen von Stürzen geprägten Abend. «Wir prüfen auf jeden Fall den Stoßdämpfer. Das können wir aber erst nach Inzell bis ins letzte Detail machen. Mal sehen, ob da was gebrochen ist.» Lokalmatador Luca Bauer war bester deutscher Fahrer mit Rang 5 Mit elf Punkten schloss Luca Bauer als bester Deutscher die Vorläufe auf dem fünften Rang ab. Es wäre auch noch der ein oder andere Punkt mehr drin gewesen. Gleich im ersten Lauf wurde der Lokalmatador noch auf der Zielgeraden von Heikki Huusko abgefangen. Im Gegenzug scheiterte er in seinem letzten Lauf denkbar knapp mit einer Attacke an Niclas Svensson. «Einerseits bin ich sehr zufrieden, aber andererseits stinkt es mir brutal»¸ hatte Luca Bauer nach dem Rennen gemischte Gefühle. «Die ersten fünf waren vom Speed her ziemlich knapp beisammen, und in dem Vorlauf gegen Svensson habe ich erst spät attackiert. Zufrieden stimmt mich, dass es heuer eines meiner besten Rennen war und ich innen auch das Tempo von Heikki Huusko und Niclas Svensson fahren konnte und auch innen überholen konnte. Im Moment überwiegt aber der Ärger und ich will im Rennen am Sonntag einfach etwas mehr ins Risiko gehen, aber am Bike ändere ich da nichts.» Max Niedermeier: «Bin eigentlich komplett scheiße gefahren» Gerade noch so eben schaffte es Max Niedermaier in den Last-Chance-Heat. Der Bayer punktete zwar in jedem Lauf konstant, doch ein Laufsieg gelang ihm in der Max-Aicher-Arena nicht. «Ich habe extrem viel Glück gehabt, dass ich überhaupt noch in den Last-Chance-Heat gekommen bin, weil ich eigentlich komplett scheiße gefahren bin. Ich hatte mir nach dem guten Training und der zweitschnellsten Trainingszeit schon mehr erhofft», zog der ehemalige Vizeweltmeister, der im vergangenen Jahr in Inzell noch mehrfach gestürzt war, Bilanz.
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Und weiter: «Ich war heute total angespannt und es kam mir so vor, als wäre ich zum ersten Mal gefahren. Mir ging irgendwo auch der Biss ab. Mich hatte da schon der erste Heat total geärgert, der eigentlich ein Dreier hätte werden sollen. Ich bin zwar irgendwo bei den Besten dabei, aber halt nicht vor denen. Das Material und das Motorrad sind super gegangen und da brauch ich auch nicht aufs Bike zu schimpfen, sondern muss einfach als Fahrer mehr liefern. Vielleicht ist nach heute auch ein wenig der Druck abgefallen und es geht im zweiten Rennen dann mehr.»
Maximilian Niedermeier: «Schlecht angefangen und schlecht aufgehört» Für Maximilian Niedermaier, der als Wildcard-Fahrer zum Zuge kam, lief am ersten Renntag in Inzell auch nicht sonderlich viel zusammen. Zu allem Überdruss kam der Cousin von Max Niedermaier in seinem letzten Lauf sogar noch in der Startkurve ins Innenfeld und beendete den Abend mit einem Sturz. «Es hat schlecht angefangen und dann schlecht aufgehört - aber es ist nun wie es ist», so Niedermaier: «Es waren ein paar gute Dinge dabei, aber halt auch ein paar schlechte. Bei meinem letzten Lauf hatte ich den Start eigentlich gewonnen, aber dann hat es mich ins Innenfeld gezogen. Es geht jetzt am Sonntag von vorne los.»
Ergebnisse Eisspeedway WM-Finale 1, Inzell:
  • 1. Martin Haarahiltunen (S), 20 WM-Punkte/ 15 Vorlaufpunkte
  • 2. Max Koivula (FIN), 18/13
  • 3. Heikki Huusko (FIN), 16/12
  • 4. Niclas Svensson (S), 14/12
  • 5. Luca Bauer (D), 12/11
  • 6. Max Niedermaier (D), 11/9
  • 7. Franz Zorn (A), 10/8
  • 8. Ove Ledström (S), 9/8
  • 9. Sebastian Reitsma (NL), 8/7
  • 10. Lukas Hutla (CZ), 7/7
  • 11. Jasper Iwema (NL), 6/6
  • 12. Filip Jäger (S), 5/5
  • 13. Hans Weber (D), 4/3
  • 14. Andrej Divis (CZ), 3/2
  • 15. Leon Kramer (NL), 2/1
  • 16. Maximilian Niedermaier (D), 1/0
  • Last-Chance-Heat: 1. Niclas Svensson, 2. Heikki Huusko, 3. Luca Bauer, 4. Max Niedermaier
  • Finale: 1. Martin Haarahiltunen, 2. Max Koivula, 3. Heikki Huusko, 4. Niclas Svensson
  • *Ergebnis entspricht dem WM-Stand
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