Tony Cairoli und Jeff Herlings: Die Planung läuft

Von Johannes Orasche
Motocross-WM MXGP
Tony Cairoli und Jeff Herlings

Tony Cairoli und Jeff Herlings

Die neue MXGP-Motocross-Saison wirft bereits ihre Schatten voraus, auch in der Planung im erfolgsverwöhnten Red Bull-KTM-Stall.

Red Bull-KTM-Werksfahrer Antonio Cairoli (34) steckt nach seiner Schulterverletzung und der Operation seit einigen Wochen wieder voll im Training mit dem Motorrad. Der neunfache Weltmeister absolvierte zuletzt Rallyecross-Einsätze. Mittlerweile ist fix, dass «TC222» im Februar 2020 beim Vorbereitungsrennen im Sand von Mantua antreten wird. Ob der Jungpapa auch die anderen Läufe zur italienischen Meisterschaft in der Vorsaison fahren wird, ist noch nicht bekannt.

«Ich denke jeden Tag nach dem Aufwachen an das Motorradfahren», bekennt Cairoli und gesteht: «Die 350er-KTM ist eigentlich mein Lieblings-Bike vom Fahrverhalten und der Kontrollierbarkeit her. Aber in der WM bestünde ein Risiko, damit schon Boden beim Start zu verlieren, der immer wichtiger wird. Aber das Niveau in der MXGP ist mittlerweile unglaublich hoch. Für einen WM-Titel benötigt man am Ende eine 450er.»

Besonders brisant: Cairoli und der zweifache MX2-Weltmeister Jorge Prado (18), die bei der KTM-Truppe von Claudio de Carli Teamkollegen sind, werden 2020 erstmals gegeneinander antreten und trainieren fallweise auch gemeinsam.

Auch Cairolis KTM-Markenkollege Jeffrey Herlings ist nach den Knieproblemen längst wieder voller Tatendrang. Der 25-jährige  Niederländer ist gesundheitlich wieder nahe bei 100 Prozent angekommen; er konnte dies im Oktober beim MXoN bereits andeuten. Sein erstes Rennen im neuen Jahr wird der vierfache Weltmeister voraussichtlich beim traditionellen internationalen Motocross im britischen Hawkstone Park absolvieren. Die Veranstaltung findet am 9. Februar 2020 statt.

Zuletzt hat der leidenschaftliche Autofan Herlings von einem Sponsor einen nagelneuen, pechschwarzen Mercedes G63 AMG Geländewagen entgegen genommen.

Am heutigen Montag ist Herlings übrigens einer der illustren Stargäste in Uden im Rahmen der Präsentation der Erfolgs-Doku über den MXoN-Triumph der Niederländer in Assen. Die emotionale Doku nennt sich «Code Orange».

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