Tony Cairoli (KTM) nach Comeback: Piste war sehr hart
Italiens Publikumsliebling und Red Bull-KTM-Ass Antonio Cairoli fuhr bei seinem Comeback in Mantua zweimal auf das Podium, ein Sieg lag diesmal jedoch klar außer Reichweite.
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Red Bull-KTM-Star Antonio Cairoli absolvierte beim traditionellen Winter-Meeting in Mantua den ersten Renneinsatz seit mehr als einem halben Jahr. Damals kugelte sich der 34-Jährige Sizilianer beim GP im lettischen Kegums die Schulter aus und musste deswegen später sogar operiert werden.
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In Mantua holte Cairoli am Sonntag die Ränge 2 und 3. Im 450er-Lauf hielt sich "TC222" während des gesamten Rennens hinter Weltmeister Tim Gajser (HRC Honda) auf Rang 2 und kreuzte die Linie neun Sekunden hinter dem Slowenen. Im Superfinale musste Cairoli dann das Honda-Duo Mitchell Evans und Gajser früh ziehen lassen und kam mit einem Respektabstand von gut 20 Sekunden auf Rang 3. Übrigens: Im Qualifying fuhr Cairoli 1:46,2 min. Polesitter Arminas Jasikonis (Husqvarna) ließ eine 1:44,5 min notieren, bei Gajser war es eine 1:45,7 min. Der Deutsche Henry Jacobi kam auf 1:47,4 min.
Ein breites Grinsen kam "Tonino" am Ende des Tages nicht über die Lippen, der neunfache Weltmeister wirkte eher nachdenklich: "Es war das erste Rennen der Saison und ein wichtiger Tag. Wir haben nicht viel erwartet, aber mit zwei Podiumsplätzen sind wir zufrieden. Wir wissen, es gibt noch einiges zu tun und wir sind noch weit von unserer Form entfernt. Aber es war ein gutes Training für uns, ein Rennen vor dem ersten Grand Prix absolviert zu haben. Dadurch haben wir jetzt klare Vorstellungen."
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Zudem erkannte Cairoli: "Die Strecke von Mantua war diesmal deutlich härter, als ich es eigentlich erwartet habe. Der Sand war richtig hartgefahren, die Wellen und Absprungkanten daher auch nicht ungefährlich. Aber es war wie immer technisch anspruchsvoll. Man kann sehr leicht Fehler machen. Es waren aber gute Rennen und auch gute Starts von mir. Tim ist schon in einer guten Form, es ist klar, dass ich diesen Rhythmus nicht sofort mitgehen kann. Es ist nicht mehr lange bis zum WM-Auftakt und wir liegen in der Vorbereitung leider etwas zurück."
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