Hunter Lawrence (16) auf den Spuren von Chad Reed?

Von Frank Quatember
ADAC MX Masters
Exportschlager Hunter Lawrence

Exportschlager Hunter Lawrence

Der 16-jährige Australier Hunter Lawrence gab sich beim ADAC Motocross Masters in Möggers die Ehre und begeisterte mit seinem spektakulären Rodeo-Fahrstil.

Hunter Lawrence ist derzeit der heißeste Exportartikel aus Down under, es gibt einige Parallelen zum Karrierestart seiner Landsleute Chad Reed, Brett Metcalfe und Andrew McFarlane.

Bei derlei Vergleichen winkt Hunter Lawrence lachend ab: «Klar, das sagen schon einige Leute. Aber das ist natürlich Unsinn. Gerade Chads Story ist unglaublich, er ist einer der erfolgreichsten Piloten überhaupt. Es wäre großartig, wenn ich das auch erreichen könnte, aber das ist noch ein weiter Weg. Bis jetzt kenne ich ihn nicht persönlich, aber wenn er tatsächlich zum England-GP und nach Mantua kommt, dann freue ich mich ihn kennenzulernen. Oder auch im MXoN-Team Australien, das wäre sehr cool, ich weiß aber nicht, ob ich da noch zu jung bin mit 16. Ich wäre stolz, mein Land zu vertreten, so wie ich es schon mehrfach bei der Junioren-WM gemacht habe.»

Lawrence unterschrieb nach der vergangenen Saison einen Vertrag mit dem Monster Energy Kawasaki Racing Team, bestreitet derzeit erfolgreich die EMX250 und liegt nach vier Runden auf Gesamtrang 2.

In Möggers stand er unter dem Zelt von Harald Pfeil und wurde betreut vom erfahrenen René Ebert vom MX2-GP-Team der Grünen. Überhaupt ist Hunter in Europa alles andere als alleine: «Meine Mum und mein Dad sind auch hier, dazu meine beiden Brüder Jett und Tate. Jett ist 12 Jahre alt, derzeit in Holland und fährt dort die 85er-Meisterschaft. Mein anderer Bruder Tate ist Autist, er liebt Motocross und hält meine Mutter auf Trab.»

Der junge Kawasaki-Pilot war in Möggers zum ersten Mal bei den ADAC MX Masters am Start und trotz großer Unterschiede zu den WM-Strecken voll des Lobes. «Also bis jetzt bin ich begeistert vom Racing hier», meinte der Australier zu SPEEDWEEK.com. «Ich bin ja auch schon in Lugau gefahren und war erstaunt, wie gut die Veranstaltung organisiert war und wie viele Fans kamen. Ich finde, die Strecke in Möggers ist so ähnlich, sehr eng, viele Steine, immer rauf und runter und eine Menge Sprünge. Also ganz anders als die WM-Tracks, die ich bisher gefahren bin. Aber ich finde das cool. Nach Aichwald komme ich auch, das ist schon sicher.»

Beim Masters-Debüt überzeugte Hunter Lawrence als Siebter der Tageswertung und lieferte im zweiten Lauf als Vierter eine Glanzleistung ab.

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