KTM: Coldenhoff & Herlings führen Niederlande zu Sieg

Von Nora Lantschner
Motocross der Nationen
Jeffrey Herlings und Glenn Coldenhoff

Jeffrey Herlings und Glenn Coldenhoff

Glenn Coldenhoff (Standing Construct) legte beim Motocross der Nationen in Assen mit zwei Laufsiegen den Grundstein zum Sieg der Niederlande. Red Bull-KTM-Ass Jeffrey Herlings war nicht ganz zufrieden.

Erstmals seit 2004 fand das prestigeträchtige «Motocross of Nations» in den Niederlanden statt und das heimische Team wurde bereits im Vorfeld als der große Favorit auf den Titelgewinn gehandelt. Starke Regenfälle hatten auf der künstlich angelegte Sandstrecke auf dem Areal des TT Circuit allerdings für widrigste Bedingungen gesorgt.

«Das Wetter war so nicht geplant», kommentierte Red Bull-KTM-Ass Jeffrey Herlings, der im ersten Lauf (MXGP/MX2) hinter Tim Gajser (Honda) als Zweiter ins Ziel kam und im dritten Läufen (MXGP/Open) trotz Problemen Rang 4 erkämpfte. «Ich habe meine Starts zweimal verhauen, deshalb bin ich, was mein Einzelergebnis angeht, nicht zufrieden», gab er ganz offen zu.

«Ich habe den ersten Lauf fast gewonnen und bin dann dreimal im zweiten gestürzt, aber habe es immer noch auf Platz 4 geschafft. Wir wollten ein 1-1 und das ist nicht passiert, aber wofür wir wirklich hergekommen sind, war als Nation zu gewinnen – und das ist uns gelungen. Meine Teamkollegen haben einen großartigen Job gemacht und als so ein kleines Land zu gewinnen, ist fantastisch», unterstrich der MXGP-Weltmeister von 2018.

Glenn Coldenhoff wiederholte auf der Standing Construct-KTM seine brillante Performance von RedBud 2018 und überquerte auch beim Heimspiel in Assen die Ziellinie zweimal als Sieger. Gemeinsam mit Herlings und MX2-Ass Calvin Vlaanderen, der auf der Honda mit zwei zehnten Plätzen seinen Teil zum Triumph der Niederländer beitrug, feierte Coldenhoff den ersten MXoN-Sieg für sein Land – und sogar König Willem-Alexander gratulierte höchstpersönlich.

«Es war ein großartiges Wochenende und die Fans standen hinter uns: Das gab uns das 'Extra'. Tim [Gasjer] war im zweiten Lauf gut unterwegs und hat mich ein bisschen unter Druck gesetzt, aber ich konnte ihn hinter mir halten. Wieder ein 1-1-Ergebnis – und es fühlt sich definitiv besser an als im Vorjahr, weil wir hier in Assen sind», schwärmte Coldenhoff.

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