Kevin Strijbos: Enttäuschung über Nichtnominierung
Obwohl der belgische Nations-Teammanager Joel Smets für Suzuki und damit für Kevin Strijbos arbeitet, erhielt Ken de Dycker (KTM) für Teutschenthal den Vorzug.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Am Sonntag holte Kevin aus dem Werksteam Rockstar Suzuki sein viertes Podest in dieser Saison und könnte Gautier Paulin noch den vierten WM-Platz streitig machen. Der Belgier wird aber nicht Teil der Mannschaft sein, die sein Land beim 67. Motocross der Nationen in Teutschenthal vertritt.
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Der 28-jährige zweifache MX1-Vizeweltmeister zeigte in Matterley Basin einen grossartigen Auftritt und arbeitete sich im zweiten Lauf von Rang 11 auf 3 nach vorne, eine der besten Leistungen des ganzen Weekends. Strijbos schaffte es so hinter Teamkollege Clément Desalle auf den zweiten GP-Rang, der Vizeweltmeister war für das Nationen-Cross die erste Wahl für das Team Belgiens. Er wird in Deutschland von KTM-Werksfahrer Ken de Dycker (MX Open) und Jeremy van Horebeek (fährt in der MX2-Klasse eine CLS Kawasaki) flankiert. Strijbos holte in den letzten fünf WM-Runden drei Podestplätze und als sich de Dycker zuletzt mit einer Knöchelverletzung abmühte, konnte der Suzuki-Routinier zeigen, dass er ein starkes Teammitglied für das Trio wäre. Ein zusätzlicher Fakt ist auch, das Joel Smets als Teammanager der aussichtsreichen belgischen Mannschaft amtet, der Ex-Weltmeister hatte als Suzuki-Coach die ganze Saison eng mit Strijbos zusammengearbeitet.
Schwierige Entscheidung zwischen Strijbos und de Dycker
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"Es ist schwierig", sagte Kevin. "Sie mussten drei Fahrer auswählen, ich war nicht darunter. Ich glaube, dass ich drunter hätte sein können. Ich bin enttäuscht über diese Tatsache, denn ich habe bewiesen, dass ich voll dabei sein kann und habe Ken zuletzt ein paar Mal geschlagen. Aber er ist Dritter in der WM, letztlich wünsche ich den Jungs alles Gute."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Van Horebeek holte bisher als bestes Ergebnis 2013 einen zweiten Rang im zweiten Lauf am Sonntag, ohne die Zwischenfälle im ersten Durchgang hätte der Rookie mit Sicherheit seinen ersten MX1-Podestplatz feiern können. De Dycker gewann diese Saison zwei Mal einen Lauf und stand sechs Mal auf dem Treppchen.
Strijbos kann noch einmal zeigen, dass er in guter Form ist, denn noch steht das GP-Finale in Lierop auf dem Programm. An diesem Ort hatte der freundliche Veteran 2007 seinen letzten GP-Sieg geholt.
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