Weiter zum Inhalt
Abo
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
  1. Start
  2. /
  3. MXGP
  4. /
  5. Motocross-WM
  6. /
  7. News
Werbung
Infront Moto Racing: 3 Jahrzehnte Engagement für die Motocross-WM
Vor 30 Jahren übernahm das Marketingunternehmen Action Group die Vermarktungsrechte der Motocross-WM und sorgte in der Szene zunächst für Kritik, doch der Sport hat an Professionalität gewonnen.
Motocross-WM
Werbung
Werbung
Heute, am 7. März 2026, beginnt die Motocross-WM 2026 in Bariloche (Argentinien) und der Serienpromoter nimmt die 30. Saison in Angriff.
Werbung
Werbung
1996, Anfänge mit Action Group Im Jahre 1996 wurden die Vermarktungsrechte der FIM Motocross-WM an das Marketingunternehmen Action Group des Italieners Giuseppe Luongo übertragen. Nach einem kurzen Intermezzo mit der Dorna, Vermarkter der MotoGP 2001 bis 2003, erwarb Giuseppe Luongo die Rechte 2004 zurück und setzte die Entwicklung der Motocross-WM mit dem Nachfolgeunternehmen Youthstream fort. 2019 kaufte die Medienagentur Infront die Vermarktungsrechte und firmiert seitdem unter 'Infront Moto Racing'. Entwicklung der WM zu einer globalen Serie Giuseppe Luongo hat sich inzwischen aus dem operativen Geschäft zurückgezogen. Sein Sohn David hat die Unternehmensführung übernommen. «Die Meisterschaft hat sich von einer traditionellen Serie zu einer weltweiten Plattform entwickelt», erklärt CEO David Luongo. «Heute ist die MXGP zu einer globalen Motorsportplattform für Fahrer, Teams, Hersteller und Fans auf allen Kontinenten geworden.» Viel Kritik in der Anfangsphase Luongos Unternehmen musste seit seiner Gründung auch viel Kritik einstecken, doch inzwischen erkennen auch die schärfsten Kritiker an, dass die WM auf ein höheres und professionelleres Level weiterentwickelt wurde. Längst haben sich die Fans daran gewöhnt, dass für jeden WM-Lauf eine Liveübertragung angeboten wird. Das sportliche Niveau der MXGP ist in den letzten Jahrzehnten stetig gewachsen. Durch das Pyramidensystem der EMX-Klassen erhalten junge Nachwuchstalente ihre Chance.
Werbung
Werbung
Kritischer Punkt: Die Kosten Stärkster Kritikpunkt bleiben die Kosten. Besonders Überseerennen sind für kleinere Teams finanziell kaum noch zu stemmen. Die Folge sind dünne Fahrerfelder in Übersee, bei denen teilweise nicht einmal alle Punkte der Top-20 vergeben werden können. Um heute an allen WM-Läufen teilnehmen zu können, müssen Fahrer in einem Werksteam oder zumindest in einem Satellitenteam unterkommen.
Der Preis der Globalisierung Eine WM sollte natürlich auch global aufgestellt sein, sonst wäre sie keine Weltmeisterschaft. Dem gegenüber stehen die Logistik-Kosten, die besonders Teams belasten, die zum größten Teil in Europa ansässig sind.
3 Jahrzehnte Engagement und Leidenschaft Was man Giuseppe und David Luongo zweifellos nicht absprechen kann, ist ihr stetiges Engagement und die Leidenschaft, mit der sie den Sport weiterentwickelt haben. Die 30 Jahre Serienvermarktung sind deshalb am Ende auch eine Erfolgsgeschichte, zu der man nur gratulieren kann.
Werbung
Werbung
Chronologie der Motocross-WM:
  • 1996 - 'Action Group' (G. Luongo) kauft von der FIM die MX-WM-Vermarktungsrechte
  • 2001 - 'Action Group' wird an die Dorna verkauft
  • 2003 – Guiseppe Luongo gründet 'Youthstream' und erwirbt die Vermarktungsrechte von der Dorna zurück
  • 2019 - 'Youthstream' wird an 'Infront' verkauft
  • 2020 – 'Infront Moto Racing' vermarktet die Motocross-WM
Schon gesehen?
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Weiterlesen

Themen
  • Motocross-WM
    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz
    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.
    Berichte & Analysen
    Redaktion
    Serien