Katar: Eine Rallye mit Sekundenabständen

Von Otto Zuber
Cross-Country-Rallye-WM
Paulo Goncalves stürmt durch die katarische Wüste

Paulo Goncalves stürmt durch die katarische Wüste

Nach dem zweiten Wertungstag der Katar-Rallye liegen vier Fahrer nur 14 Sekunden auseinander. Tagessieger wurde «Chaleco» Lopez (KTM).

Die heutige, mit 416 Kilometern Sonderprüfung längste Etappe der Sealine Rallye in Katar, der zweite Event der Rallye-WM 2013, führte zunächst durch ein Dünengebiet und war danach von überwiegend steinigen Pisten und Offroadpassagen geprägt. Speedbrain-Pilot Paulo Goncalves konnte seinen guten Rhythmus des ersten Tages beibehalten und überquerte die Ziellinie als Tagesvierter, nur einen Wimpernschlag hinter seinen Hauptkonkurrenten. Als Etappensieger konnte sich KTM-Werkspilot Francisco «Chaleco» Lopez feiern lassen.

Goncalves behauptete damit seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung hinter Marc Coma (KTM). «Heute war wieder ein harter und anstrengender Tag mit sehr vielen gefährlichen Steinpassagen. Durch extrem viele Richtungswechsel war die Strecke auch schwer zu navigieren», versicherte der kleingewachsene Portugiese.

Goncalves: «Ich konnte das hohe Tempo der Führungsgruppe mitgehen, wir fuhren heute über weite Strecken zusammen. Morgen ist nochmal ein langer Tag vor der Schlussetappe am Freitag. Die Zeiten liegen extrem eng beieinander, und ich werde wieder attackieren.»

Der zweite Speedbrain-Pilot Quinn Cody, für den die Katar-Rallye eine Art Eingewöhnungsrennen bei seinem neuen Team ist, fand sich mit der anspruchsvollen Navigation besser als am Vortag zurecht und wurde Tages-Siebter. Cody: «Heute kam ich schon wesentlich besser mit den Bedingungen klar und konnte mich auch schon sehr gut an meine neue Speedbrain 450 Rally gewöhnen. Am Ende der Etappe hatte ich noch ein paar Navigationsprobleme, da die Sicht durch einen leichten Sandsturm in den Dünen sehr schlecht war.»

Rallye-WM: Sealine Cross Country Rally 2013

 Ergebnis Etappe 2:
1. Francisco «Chaleco» Lopez (RCH), KTM, 4:46:23 h
2. Kuba Przygonski (PL), KTM, +00:01:39 min
3. Pal Anders Ullevalseter (N), KTM, +00:03:45
4. Paulo Goncalves (P), Speedbrain, +00:05:38
5. Marc Coma (E), KTM, +00:07:35
...
8. Quinn Cody (USA), Speedbrain, +00:32:58

Gesamstand nach zwei Etappen:
1. Coma, 9:52:44 h
2. Goncalves, +00:00:03
3. Przygonski, +00:00:06
4. Ullevalseter, +00:00:14
5. Lopez, +00:04:26
...
9. Cody, +01:40:46

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