1000 km Hockenheim 2018: pepe-Tuning gewinnt erneut

Von Esther Babel
Rundstrecke

Nach dem Sieg 2017 beim Rennen zum Deutschen Langstrecken Cup in Hockenheim konnte das Trio Ullrich/Gengelbach/Tesch den Klassiker auch 2018 gewinnen – mit einer Runde Vorsprung.

Am Karsamstag stand wie in den letzten 42 Jahren wieder der Langstrecken-Klassiker 1000 km Hockenheim auf dem Programm und damit der Saisonauftakt des Deutschen Langstrecken Cups.

Nach ihrem Sieg aus dem Vorjahr war beim Team pepe Tuning Suspension Works die Wiederholung angepeilt.

«Die Stimmung war etwas anders als noch beim ersten Mal», war sich das Trio aus Mauric Ullrich, Philipp Gengelbach und Sebastian Tesch (alle BMW) einig. «Wenn man nichts hat, hat man auch nichts zu verlieren. Doch dieses Mal galt es, den schönen grossen Pokal wieder nach Harxheim zu holen.»

Sowohl die beste Rundenzeit von Ullrich als auch die von Gengelbach hätte für die Pole-Position gereicht. «Dann startete das Rennen und die BMW S 1000 RR lief ohne Probleme», berichtet das Trio, «und waren traumhaft zu fahren.»

Sebastian Tesch, Maurice Ullrich und Philipp Gengelbach spulten Runde um Runde ab und trotz der Tatsache, dass Teamchef Volker Raab am Ende im 30 Sekunden-Takt auf den Zeitenmonitor schaute, stand am Ende der Gesamtsieg fest.

Oben drauf kam noch die schnellste Rennrunde, auch hier hätte es zwei Mal gereicht, ein neuer Rekord für die Distanz von 219 Runden und die Titelverteidigung. «Danke an die Boxencrew», erklärten die Sieger. «Das lief wie am Schnürchen. Die Jungs an der Boxenmauer, unseren Technikchef Michael Gengelbach, den Teamchef Volker Raab und nicht zu vergessen der 'very best' Strategiechef Willi Petry, haben tolle Arbeit geleistet. Lob auch an die Cateringabteilung um Kai Ullrich, die uns den ganzen Tag bestens gefüttert hat und an alle, die dazu beigetragen und uns den Erfolg ermöglicht haben.»

In dieser Besetzung möchte das Trio in der kompletten Cup-Saison antreten und hatte daher gleich zu Beginn den neuen Mann Sebastian Tesch dabei.

Im Vorjahr war noch Willi Petry mit am Start. Doch Petry ist vom aktiven Sport zurückgetreten, er ist aber immer noch Teil des Teams als Chef für die Strategie und die Koordination. «Ich denke», verrät Gengelbach, «das ist auch einer der Gründe, warum wir so gut unterwegs waren. Klar sind wir schnelle Runden gefahren und haben eine gute Pace gehabt. Aber wir haben uns auch als kleines privates Team gut organisiert. Es gibt einen Mann für Strategie, Willi, einen Technik-Chef, Michael, einen für Catering, Kai, und den Teamchef Volker. Wir arbeiten gut zusammen und verstehen uns gut, deshalb waren wir auch gut unterwegs. Maurice ist die 1:44,049 min gefahren und ich eine 1:44,256.»

Überschattet wurde der Renntag vom Trainingsunfall der Dänin Julie Brondum Mortensen, die diesen Sturz und seine Folgen nicht überlebt hat. «Vom Unfall haben wir schon morgens erfahren», erklärt das Sieger-Trio, «aber dass die Frau verstorben ist, haben wir erst auf der Siegerehrung erfahren.»

Zu den kompletten Ergebnissen geht er hier lang: 1000 KM HH 2018

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