Jake Dixon nach Portimão-Reinfall: «Jede Runde mit der Honda war wichtig»
Der Superbike-Test in Portimão war wettertechnisch ein Reinfall. Für Rookie Jake Dixon war aber jede Runde mit der Honda CBR1000RR-R ein Gewinn.
Honda kam mit einem Großaufgebot zum zweitägigen Superbike-Test in Portimão. Zwar fehlte der verletzte Somkiat Chantra – der Thailänder zog sich bei einem Trainingsturz mit einer Serien-CBR Brüche an beiden Armen zu –, doch Einsatzfahrer Jake Dixon wurde von den Testfahrern Tetsuta Nagashima, Ryan Vickers und Jonathan Rea unterstützt – letzterer stand dem Engländer aber nur beratend zur Seite.
Bei Wind und Regen auf der iberischen Halbinsel war am Mittwoch lediglich der Japaner auf der Piste, am Donnerstag spulte Dixon mit zwei Motorrädern auf nasser Strecke einige Runden ab. Nach insgesamt 30 Runden ließ sich der Engländer eine schnellste Zeit von 2:00,111 min notieren.
Es ist klar:
«Natürlich würden wir alle trockene Bedingungen bevorzugen, aber auch unter diesen Umständen konnten wir nützliche Dinge lernen. Wir haben aber versucht, die Zeit auf der Strecke optimal zu nutzen», erklärte Dixon. «Den ganzen Tag im Nassen zu fahren, ist nicht einfach, besonders für mich als Rookie in der Superbike-Klasse und auf einem komplett neuen Motorrad. Jede Runde war aber wichtig, um dazuzulernen. Wir haben uns hauptsächlich auf die Fahrwerksabstimmung, meine Sitzposition und die Elektronik konzentriert.»
Der 30-Jährige aus Dover fuhr zwischen 2016 und 2018 in der britischen Superbike-Serie für Kawasaki. Die ausgefeilte Elektronik der Weltmeisterschaft ist für ihn jedoch gänzlich neu. «Ich habe eng mit dem Team zusammengearbeitet, um das Motorrad Schritt für Schritt besser zu verstehen. Da ich aus der Moto2 komme, ist das Fahrgefühl und die Art, wie man das Motorrad fährt, ganz anders», betonte Dixon. «Deshalb weiß ich, dass ich noch viele Runden brauche, um Selbstvertrauen zu gewinnen, besonders beim Bremsen und in Kurven. Jetzt reisen wir nach Australien, wohl wissend, dass wir uns noch verbessern können, aber mit einer klaren Richtung und der Motivation, uns weiterzuentwickeln.»
Zeiten Portimao-Test, Tag 1
Pos.
Fahrer (Nation/Motorrad)
Serie
Zeit
Diff
1.
Garrett Gerloff (USA/Kawasaki)
SBK-WM
1:46,262 min
2.
Alberto Surra (I/Ducati)
SBK-WM
1:47,246
+ 0,984 sec
3.
Philipp Öttl (D/Ducati)
SSP-WM
1:48,735
+ 2,473
4.
Lorenzo Baldassarri (I/Ducati)
SBK-WM
1:50,317
+ 4,055
5.
Ryan Vickers (GB/Honda)
SBK-WM
1:52,514
+ 6,252
6.
Luke Stapleford (GB/Ducati)
BSB-SSP
1:53,565
+ 7,303
7.
Cameron Beaubier (USA/Ducati)
SBK-US
1:55,493
+ 9,231
8.
Xavi Fores (E/Bimota)
SBK-WM
1:55,547
+ 9,285
9.
ERC Endurance (BMW)
EWC
1:55,960
+ 9,698
10.
Tetsuta Nagashima (J/Honda)
SBK-WM
1:56,954
+ 10,692
11.
Tommy Bridewell (GB/Ducati)
SBK-WM
1:57,042
+ 10,78
12.
Paul Jordan (GB/Ducati)
BSB-SSP
1:58,028
+ 11,766
13.
Tommy Bridewell (GB/Ducati)
BSB-SBK
14.
Sam Lowes (GB/Ducati)
SBK-WM
Zeiten Portimao-Test, Tag 2
Pos.
Fahrer (Nation/Motorrad)
Serie
Zeit
Diff
1.
Nicolo Bulega (I/Ducati)
SBK-WM
1:59,144 min
2.
Iker Lecuona (E/Ducati)
SBK-WM
1:59,183
+ 0,039 sec
3.
Jake Dixon (GB/Honda)
SBK-WM
2:00,111
+ 0,967
4.
Alberto Surra (I/Ducati)
SBK-WM
2:00,757
+ 1,613
5.
ERC Endurance (BMW)
EWC
2:00,867
+ 1,723
6.
Cameron Beaubier (USA/Ducati)
SBK-US
2:01,250
+ 2,106
7.
Lorenzo Baldassarri (I/Ducati)
SBK-WM
2:01,610
+ 2,466
8.
Xavi Fores (E/Bimota)
SBK-WM
2:01,807
+ 2,663
9.
Tommy Bridewell (GB/Ducati)
BSB-SBK
2:03,207
+ 4,063
10.
Tetsuta Nagashima (J/Honda)
SBK-WM
2:03,305
+ 4,161
11.
Yari Montella (I/Ducati)
SBK-WM
2:04,442
+ 5,298
12.
Luke Stapleford (GB/Ducati)
BSB-SSP
2:08,051
+ 8,907
13.
Philipp Öttl (D/Ducati)
SSP-WM
2:08,736
+ 9,592
14.
Ryan Vickers (GB/Honda)
SBK-WM
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach