Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Honda kam mit einem Großaufgebot zum zweitägigen Superbike-Test in Portimão. Zwar fehlte der verletzte Somkiat Chantra – der Thailänder zog sich bei einem Trainingsturz mit einer Serien-CBR Brüche an beiden Armen zu –, doch Einsatzfahrer Jake Dixon wurde von den Testfahrern Tetsuta Nagashima, Ryan Vickers und Jonathan Rea unterstützt – letzterer stand dem Engländer aber nur beratend zur Seite.
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Bei Wind und Regen auf der iberischen Halbinsel war am Mittwoch lediglich der Japaner auf der Piste, am Donnerstag spulte Dixon mit zwei Motorrädern auf nasser Strecke einige Runden ab. Nach insgesamt 30 Runden ließ sich der Engländer eine schnellste Zeit von 2:00,111 min notieren. Es ist klar: Dieser Test brachte keinem Teilnehmer großen Nutzen. Zumindest konnte der Moto2-Umsteiger an einer Regenabstimmung für seine Fireblade arbeiten.
«Natürlich würden wir alle trockene Bedingungen bevorzugen, aber auch unter diesen Umständen konnten wir nützliche Dinge lernen. Wir haben aber versucht, die Zeit auf der Strecke optimal zu nutzen», erklärte Dixon. «Den ganzen Tag im Nassen zu fahren, ist nicht einfach, besonders für mich als Rookie in der Superbike-Klasse und auf einem komplett neuen Motorrad. Jede Runde war aber wichtig, um dazuzulernen. Wir haben uns hauptsächlich auf die Fahrwerksabstimmung, meine Sitzposition und die Elektronik konzentriert.»
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Der 30-Jährige aus Dover fuhr zwischen 2016 und 2018 in der britischen Superbike-Serie für Kawasaki. Die ausgefeilte Elektronik der Weltmeisterschaft ist für ihn jedoch gänzlich neu. «Ich habe eng mit dem Team zusammengearbeitet, um das Motorrad Schritt für Schritt besser zu verstehen. Da ich aus der Moto2 komme, ist das Fahrgefühl und die Art, wie man das Motorrad fährt, ganz anders», betonte Dixon. «Deshalb weiß ich, dass ich noch viele Runden brauche, um Selbstvertrauen zu gewinnen, besonders beim Bremsen und in Kurven. Jetzt reisen wir nach Australien, wohl wissend, dass wir uns noch verbessern können, aber mit einer klaren Richtung und der Motivation, uns weiterzuentwickeln.»
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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