Erster DM-Titel für Stephan Katt

Von Michael Schubert
Sandbahn
Kann Stephan Katt in La Reole erneut jubeln?

Kann Stephan Katt in La Reole erneut jubeln?

Stephan Katt ist neuer deutscher Meister. In Scheessel deklassierte er seine Gegner.

Der Neuwittenbeker präsentierte sich auf dem Eichenring in Scheessel vor rund 3000 Bahnsportfans in bester Verfassung und sicherte sich mit einem Maximum von 25 Punkten den Titel. Von Beginn an dominierte der «Catman» die gut organisierte Veranstaltung auf einer bestens präparierten Bahn. «Ich fühle mich gut, die Maschinen sind perfekt eingestellt und die Bahn ist in einer sehr guten Verfassung – dat löppt! » Die Einschätzung des in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt startenden Katt nach den ersten Trainingseinheiten machten Hoffnungen auf einen erfolgreichen Renntag.

«Für mich ist [*Person Stephan Katt*] der Favorit. » Scheinbar hellseherische Fähigkeiten entwickelte Thorsten Haupt vor dem Rennen. Dieser hatte am Tag zuvor an gleicher Stelle im Bahnpokal der B-Lizenz den zweiten Platz hinter Nadine Frenk und Lokalmathador Keijo Bünning belegt, und war ebenfalls im Finale der Langbahn-DM gesetzt. Das Katt am Ende jedoch so souverän auftrat, war nach den letzten Rennen des Schleswig-Holsteiners nicht unbedingt zu erwarten.

Doch bereits nach dem ersten Laufsieg schien klar, dass Katt einen seiner besten Karrieretage erwischt zu haben schien. Ein ums andere Mal gewann er die Starts und konnte somit das Verfolgerfeld kontrollieren. Dies entpuppte sich als durchaus ausgeglichen wobei die stärksten Konkurrenten im Titelkampf die beiden «Oldies» im Klassement, Bernd Diener und Matthias Kröger, waren. Die beiden Routiniers ließen ihr ganzes Können aufblitzen und boten sich im direkten Vergleich die durchaus sehenswertesten Duelle auf dem Eichenring. Beide hatten neben Katt die besten Chancen auf den Titelgewinn. So lag vor dem Finallauf extreme Spannung in der Luft, lagen Kröger und Diener doch in der Wertung gleichauf.

Mit einem erneut perfekten Start von der Außenbahn verschaffte sich der zweifache Grasbahn-Europameister aus Neuwittenbek die perfekte Ausgangslage für den Gesamtsieg, während MSC-Teamkollege Matten Kröger den Schwarzwälder Diener zunächst gut abschirmen konnte. Während der «Catman» souverän seine Bahnen ziehen konnte, entwickelte sich dahinter ein spannender und spektakulärer Zweikampf, den Diener letztlich für sich entscheiden konnte und der für ihn den zweiten Platz in der Endabrechnung bedeutete. Auf den dritten Rang katapultierte sich Kröger, der neben Stephan Katt einmal mehr zum Publikumsliebling avancierte.

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