Superbike-Debüt von Julián Simón: Savadori verletzt

Von Sascha Weingrill
Superbike-WM

Nach seinem heftigen Highsider im zweiten Superbike-WM-Lauf von Buriram ist Lorenzo Savadori weiter außer Gefecht. Im MotorLand Aragón wird der Spanier Julián Simón auf der Werks-Aprilia sitzen.

Das Milwaukee-Team hat mit Julián Simón Ersatz für den verletzten Stammpiloten Lorenzo Savadori gefunden. Dieser ist nach seinem wilden Crash in Buriram, der zum Abbruch des zweiten Laufs führte, wegen seiner Nackenzerrung nicht einsatzbereit. Der 23-jährige Italiener wird in Aragón aber vor Ort sein, um das Team und Ersatzfahrer Simón zu unterstützen. Für Simón eine gute Möglichkeit, sich vor heimischem Publikum zu präsentieren.

«Zuerst will ich Milwaukee und Aprilia für diese Möglichkeit danken», so Simón. «Ich bin glücklich und aufgeregt, mein erstes Superbike-Rennen zu bestreiten. Es tut mir leid für Lorenzo, dass er verletzt ist. Ich hoffe, er erholt sich rasch wieder.»

Der 29-jährige Simón ist kein Unbekannter: 2009 gewann er den WM-Titel in der 125-ccm-Klasse für Aprilia, im Jahr darauf wurde er Moto2-Vizeweltmeister. Bis Ende 2016 war er in der 600er-Klasse unterwegs und brauste zwölfmal aufs Podest – ohne ein Rennen zu gewinnen. Für die Saison 2017 fand der Spanier keinen Moto2-Stammplatz, ersetzte beim Katar-GP aber im Team Garage Plus Interwetten, für das auch Tom Lüthi fährt, den verletzten Iker Lecuona. Die Superbike-WM und die Aprilia RSV4 RF sind Neuland für Simón.

«Als ich den Anruf vom Team erhielt, war es eine unglaubliche Überraschung. Da konnte ich nicht nein sagen», freute sich der ehemalige Champion. «Ich möchte auch Tito Rabat für seine Unterstützung danken. Er meinte, ich muss fahren und es genießen. Am kommenden Wochenende will ich die RSV4 RF so schnell wie möglich verstehen und das Team kennenlernen. Ich freue mich aufs Rennen und hoffe, wir können gute Resultate erzielen.»

Savadori wird voraussichtlich beim vierten Event in Assen (28. bis 30. April) wieder am Start stehen.

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