Davide Giugliano (BMW) scheitert nach SBK auch in BSB
Es ist ruhig geworden um Davide Giugliano, denn nach seinem Sturz in Brands Hatch im April nahm der Italiener an keinem BSB-Meeting mehr teil. Nun folgte die Trennung von seinem BMW-Team.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Nur einen Sturz fabrizierte Davide Giugliano in der Britischen Superbike-Serie, doch der hatte es in sich. Im ersten Training beim Meeting in Brands Hatch krachte der Italiener mit seiner BMW S1000RR in einen Reifenstapel und klagte anschließend über Schmerzen im Nacken und Knie. Seit diesem Crash saß der Superstock-1000-Champion von 2011 und ehemalige Ducati-Werkspilot nicht mehr auf einem Motorrad.
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Nun verkündete Tyco BMW und Giugliano die einvernehmliche Vertragsauflösung. Während die Zukunft des Römers ungewiss ist, will Teammanager Philip Neill schon bald einen Nachfolger präsentieren. In britischen Medien werden bereits wildeste Gerüchte verbreitet, für das Meeting in Snetterton wurde sogar der Name von Markus Reiterberger ins Spiel gebracht. "Mich hat niemand kontaktiert", versicherte der Bayer gegenüber SPEEDWEEK.com. Weil er im Ducati-Werksteam Marco Melandri Platz machen musste und auch kein anderes Team Interesse am sturzanfälligen Giugliano hatte, wechselte der 27-Jährige nach der Superbike-WM 2016 in die BSB.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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