Michael vd Mark (Yamaha): «Drehzahllimit hat Tücken»

Von Gordon Ritchie
Superbike-WM
Michael van der Mark vor Testfahrer Niccolo Canepa

Michael van der Mark vor Testfahrer Niccolo Canepa

Yamaha-Ass Michael van der Mark absolvierte bisher einen unauffälligen Jerez-Test. Am Donnerstag fuhr der Niederländer mit neuen Elektronik-Settings und lernte die Tücken des neuen Drehzahllimits kennen.

Seit Mittwoch testet das Pata Yamaha Werksteam in Jerez de la Frontera. Wie die meisten Werken sind auch die Bikes von Alex Lowes und Michael van der Mark noch nicht komplett auf das neue Reglement für die Superbike-WM 2018 ausgelegt.

Van der Mark stand bei den beiden ersten Testtagen im Schatten seines Teamkollegens. Am Mittwoch büßte der Niederländer in 1:40,573 min 0,8 sec auf den Briten ein, am Donnerstag kam er in 1:40,199 min auf 0,5 sec heran. Zum Vergleich: Die schnellste Runden auf Rennreifen fuhr bisher Kawasaki-Star Jonathan Rea am Montag in 1:39,049 min.

Auffällig: Van der Mark spulte an beiden Tagen mit 84 bzw. 85 Runden die meisten Runden aller Superbike-Piloten ab.

«Am Mittwoch haben wir verschiedene Setting ausprobiert», berichtete der Supersport-Weltmeister von 2014. «In Misano waren wir sehr schnell und deshalb haben wir hier diese Abstimmung noch einmal ausprobiert. Bei der Elektronik bekamen wir zuerst kleinere Updates, am Donnerstag haben wir dann komplett neue Settings für die Elektronik getestet. Damit haben wir uns dann den ganzen Tag beschäftigt, um die Vor- und Nachteile verlässlich herauszufinden. Es wurde ein langer Testtag. Zum Glück haben wir noch einen dritten Tag, weil wir noch einige Dinge auf unserer Liste stehen haben.»

Durch das neue Reglement verliert Yamaha 300/min. Nicht viel, dennoch sind die Auswirkungen deutlich. «Unser Drehzahllimit hat sich nicht stark geändert, trotzdem sind wir noch dabei, eine optimale Übersetzung dafür zu finden. An manchen Stellen auf der Strecken kommen wir jetzt in den Begrenzer und müssen dafür eine bessere Balance finden», erklärte der 25-Jährige. «Einerseits haben wir Glück, dass uns nicht viel genommen wird, dennoch hat auch das so seine Tücken. Denn immer wenn wir die Übersetzung ändern, ändert sich auch der Radabstand. Man bekommt das nie so hin, dass das identisch bleibt.»


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