Andrew Pitt wechselt von Kawasaki zu Pata Yamaha

Von Gordon Ritchie
Superbike-WM
Andrew Pitt und Alex Lowes wollen 2018 Yamaha-Siege einfahren

Andrew Pitt und Alex Lowes wollen 2018 Yamaha-Siege einfahren

Nach seiner erfolgreichen Rennfahrerkarriere arbeitete Andrew Pitt zuletzt als Cheftechniker von Randy Krummenacher bei Puccetti Kawasaki. Für 2018 wechselt der zweifache Supersport-Weltmeister ins Pata Yamaha Werksteam.

Als Rennfahrer hat Andrew Pitt alles erreicht und gewann 2001 mit Kawasaki und 2008 mit Honda Weltmeister der Supersport-WM. Nach der Saison 2010 hing der Australier, der auch die Superbike-WM mit Yamaha und die MotoGP mit Kawasaki bestritt, seine Lederkombi an den Nagel und betätigte sich zunächst als Riding Coach.

Als Cheftechniker heuerte Pitt später bei Intermoto Kawasaki an, seit 2015 in selber Funktion bei Puccetti Kawasaki und betreute dort Randy Krummenacher bis zu dessen vorzeitigem Saisonaus in der Superbike-WM 2017 (Sturz auf dem Lausitzring).

Für 2018 hat Pitt eine neue, sehr reizvolle Aufgabe gefunden. Im Pata Yamaha Werksteam betreut er als Cheftechniker Alex Lowes. «Es ist natürlich eine interessante Option, in einem offiziellen Werksteam und mit einem Piloten wie Alex zu arbeiten», sagte der 41-Jährige im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Das Superbike-Programm von Yamaha machte weiter Fortschritte, das sah man gerade bei Alex gegen Ende der Saison 2017. Wir denken, dass ihm sein erster Sieg schon bald gelingen wird. Deshalb bin ich hier. Egal ob es am Ende für den Titelgewinn reicht oder nicht, Siege wollen wir 2018 auf jeden Fall einfahren.»

Beim Jerez-Test trafen Pitt und Lowes erstmals aufeinander. In 1:38,622 min auf einem Qualifyer fuhr der Brite die drittschnellste Zeit. «Der Test war ein guter Start für uns», sagte Lowes. «Andrew hat sich sofort prima ins Team eingefügt. Obwohl wir einen Haufen Arbeit zu erledigen hatten, hat es ihm offensichtlich Spaß bei uns gemacht. Insgesamt hätte es in Jerez kaum besser laufen können. Jetzt freue ich mich auf die Winterpause und dass wir danach noch stärker ins neue Jahr starten.»


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