Lance Stroll (Aston Martin) hart: «Kein Racing, nur Kreisfahren»
Aston Martin konnte mit beiden Autos das Formel-1-Rennen in Melbourne nicht beenden. Lance Stroll wollte nach dem GP nicht mal von Racing sprechen – man sei lediglich im Kreis gefahren.
Was für ein enttäuschender Saisonstart für Aston Martin! Das englische Team hat so viel investiert: neue Fabrik, Windtunnel, hochkarätige Personalien. Und der Anspruch an sich selbst für das neue Reglement ab 2026 war riesig. Doch den eigenen Erwartungen wurde man zum Auftakt nicht gerecht. Nein, im Gegenteil, man ist von dem Gezeigten maximal enttäuscht.
Der Honda-Motor macht enorme Probleme, das Team kam während der Wintertests wegen Verlässlichkeitsproblemen kaum auf Fahrzeit und Runden. Entsprechend fehlt die Datengrundlage, um sich zu verbessern. Ein Teufelskreis, der sich bei den Fahrern nach dem ersten Rennen – so man es denn so nennen möchte – in Galgenhumor äußert.
Doppel-Aus sorgt für Frust bei Aston Martin
In Melbourne schaffte es keiner der beiden Aston Martins bis zur Zielflagge. Lance Stroll, Sohn von Teambesitzer Lawrence Stroll, fuhr 43 Runden,
«Racing ist ein starkes Wort»
Stroll antwortete – und die Reaktion spricht Bände: «Na ja, Racing ist ein starkes Wort. Wir sind im Kreis gefahren.» Der Kanadier ließ also zynisch durchblicken: Ans Limit gehen konnte er gar nicht erst. Um irgendetwas mitfahren sowieso nicht. Also Kreisfahren statt Racing.
Ein Rennen wie ein freies Training
Später erklärte Stroll noch: «Es war wie ein freies Training für uns. Wir haben einfach Runden gedreht, sind zurück in die Box gekommen und haben ein paar verschiedene Dinge ausprobiert, um einige der Probleme zu lösen, die wir dieses Wochenende hatten. Zumindest sind wir rausgekommen und haben ein paar Runden gedreht. Hoffentlich können wir in China eine bessere Position erreichen.» Ob es dort besser laufen könnte – darauf wollte er sich nicht klar festlegen.
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