Honda-Manager: «Helfen Triple-M über Ten Kate Racing»

Von Gordon Ritchie
Superbike-WM
Patrick Jacobsen in Portimao

Patrick Jacobsen in Portimao

In der Superbike-WM 2018 sehen wir zum ersten Mal seit 2010 wieder mehr als zwei Honda in der Startaufstellung. «Wir versuchen, Triple-M so gut wie möglich zu unterstützen», so Robert Watherston von Honda Motor Europe.

Seit über einem Jahrzehnt ist das Team Ten Kate Racing Hondas Nummer 1 in der Superbike-WM. 2018 ist die niederländische Truppe mit Leon Camier und Jake Gagne als Red Bull Honda unterwegs.

Zum ersten Mal seit 2010, damals gab es neben Ten Kate das Honda-Team ECHO CRS, sehen wir den weltgrößten Motorrad-Hersteller in der kommenden Saison wieder mit mehr als zwei Motorrädern im Feld. Triple-M schickt den New Yorker Patrick Jacobsen in die Rennen und ist offizielles Honda-Satelliten-Team.

«Triple-M ist ein eigenständiges Team, wir helfen ihnen über Ten Kate», erklärte Robert Watherston, Head of Motorsports von Honda Motor Europe. «So leisten wir unseren Beitrag. Wir versuchen ihnen dabei zu helfen, schneller zu werden. Dafür haben wir eine Expertenstruktur aufgebaut, letztlich sind sie aber unabhängig. Unsere Aufgabe ist es, Honda besser zu machen. Wir wollen mit unseren Bikes so schnell wie möglich sein, ein weiterer schneller Fahrer in einem starken Team sind gute Neuigkeiten für uns. Jacobsen hat auch einen Honda-Vertrag.»

Triple-M ist nicht einfach Red Bull Honda in grün. Technisch geht die Truppe des Frankfurters Matthias Moser eigene Wege, etwa bei den Bremsen, der Abgasanlage, der Verkleidung und auch der Elektronik.

Während das Red-Bull-Team den ganzen Winter mit der bisherigen Elektronik von Cosworth getestet hat, laut Watherston ist die neue von Magneti Marelli noch nicht auf dem nötigen Niveau, ist Triple-M seit der ersten Runde mit dem Steuergerät der italienischen Firma unterwegs.

«Bei Red Bull fahren wir bislang mit Cosworth weil wir wussten, dass wir nicht rechtzeitig fertig sein würden», hielt Watherston im Gespräch mit SPEEDWEEK.com fest. «Wir hatten das Cosworth-System in den Bikes verbaut, es war ein Leichtes, damit zu fahren. Für Triple-M machte es mehr Sinn, von Anfang an mit dem neuen System zu arbeiten, da sie ihre Motorräder von Null aufbauen mussten. Wir haben versucht, das Thema so praktikabel wie möglich anzugehen.»

Während Triple-M die Ende Februar in Australien beginnende Superbike-WM 2018 auf jeden Fall mit Magneti Marelli bestreiten wird, kann sich Red Bull Honda vorstellen, erst später in der Saison von Cosworth umzurüsten – oder gar nicht, falls die Ergebnisse stimmen.

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