Marco Melandri (6./Ducati): «Wenige halten durch»

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Marco Melandri fühlt sich bereit für das erste Saisonrennen

Marco Melandri fühlt sich bereit für das erste Saisonrennen

Am Montag überzeugte Marco Melandri beim Phillip-Island-Test mit der Tagesbestzeit, doch am ersten offiziellen Trainingstag reichte es für den Ducati-Werkspilot nur zur sechsten Zeit. Keine Prognosen für das Rennen.

Nur eine Winzigkeit von 1/1000 sec trennt Marco Melandri (1:30,973 min) vom dreifachen Superbike-Weltmeister Jonathan Rea (Kawasaki), und doch liegt der Italiener als Sechster am Freitag über eine halbe Sekunde hinter der Bestzeit zurück – denn die bisherigen Ergebnisse der Wintertests wurden auf dem Kopf gestellt, auf Platz 1 der Zeitenliste residieren überraschend Aprilia und Honda!

«Ich hatte eigentlich damit gerechnet, am Nachmittag eine bessere Rundenzeit fahren zu können», wunderte sich auch Ducati-Werkspilot Melandri. «Hauptsächlich habe ich am Renntrimm gerarbeitet und bin mit meiner Pace zufrieden. Jetzt werde ich mich auf die Superpole konzentrieren, um eine gute Startposition ins erste Rennen zu bekommen. Ich denke im Rennen werden wir einige schnelle Piloten sehen, zumindest in der ersten Rennhälfte, dann wird sich die Spreu vom Weizen trennen.»

«Die Rennen kann man nicht vorhersehen. Zu Rennbeginn geben alle kräftig Gas, 2017 war zum Beispiel Yamaha vorne dabei. Sicher können auch die beiden Aprilias vorne sein, aber wir müssen abwarten, ich habe mich mit den anderen Jungs nicht wirklich beschäftigt. Es wird einige schnelle Piloten geben, aber nur wenige werden bis zum Schluss durchhalten», meinte der 20-fache Laufsieger weiter. «Wenn ich mich gut fühle, kann ich auch ein gutes Rennen haben. Unsere Basis ist nicht so schlecht und ich bin in einer guten Form. Das erste Jahr hilft mir und dem Team, entspannter an die Arbeit zu gehen.»

Auch nach drei Trainings hat sich der 35-Jährige noch nicht für einen Rennreifen entscheiden können. Die experimentelle Pirelli-Entwicklung mit einem größeren Radumfang ist nicht sein Favorit. «Der schmalere Hinterreifen ist der letztjährige Rennreifen – wir wissen also was wir davon zu erwarten haben», erklärte Marco. «Es wird auch ab der Temperatur liegen, in welchem Bereich es Probleme geben könnte. Ich sehe da aktuell aber keine Schwierigkeiten.»

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