Cadillac/Valtteri Bottas: Lenkradwechsel, Notstopp, GP-Aus
Der erste Formel-1-GP von Cadillac überhaupt ging punktlos aus. Die «To Do»-Liste des Teams ist lang. Fortschritte müssen möglichst schnell her – denn die Zeit läuft den US-Neulingen davon.
Im ersten Formel-1-Rennen überhaupt für Cadillac holperte es wie erwartet. Valtteri Bottas konnte den Australien-GP nicht beenden, Sergio Perez wurde Letzter. Keine Punkte also für die US-Neulinge. Das war aber auch nicht der Anspruch des Teams an sich selbst – dass bei einem kompletten Formel-1-Neueinstieg zu Beginn allerlei Kinderkrankheiten ausgemerzt werden müssen, war so eingeplant und angekündigt. Dennoch natürlich ein frustrierender Rennausgang für die Fahrer.
Bottas: Sofortiger Notstopp auf der Strecke
Bottas musste nach 15 Runden seinen Boliden abstellen, löste mit seinem unfreiwilligen, aber technisch bedingten Notparken am Boxengasseneingang ein virtuelles Safety-Car aus. Und das war nicht das erste Problem in seinem kurzen Rennen.
Der Finne erklärte später: «Es scheint, als hätten wir zwei verschiedene Probleme gehabt. Ich kam erst an die Box und habe das Lenkrad getauscht, was anscheinend Probleme mit der Kupplung oder so etwas behoben hat. Aber dann trat ein anderes Problem auf und wir mussten das Auto so schnell wie möglich auf der Strecke anhalten. Wir untersuchen also noch, was genau passiert ist.»
Bottas: Das Positive sehen!
Bottas’ erster Boxenstopp mit Cadillac war also nicht für den Reifenwechsel, sondern für den Lenkradwechsel – unfreiwillig innovativ! Der Finne: «Wir können dennoch viel Positives aus diesem Wochenende mitnehmen, denn wir stehen noch ganz am Anfang dieser gemeinsamen Reise und lernen noch dazu. Deshalb bin ich nach wie vor stolz auf das gesamte Team. Wir haben es geschafft, uns für das Rennen zu qualifizieren, wir standen in der Startaufstellung und hatten einen ordentlichen Start. Wir konnten mit einigen anderen Autos mithalten. Das ist schon mal etwas. Nun müssen wir einfach weiter daran arbeiten, Probleme zu lösen, und dann werden wir Schritt für Schritt stärker werden.»
Perez mahnt: wenig Zeit!
Bottas-Kollege Sergio Perez, der als 16. und Letzter immerhin die Zielflagge erreichte: «Das ist das beste Ergebnis, das wir uns erhoffen konnten. Ich denke, wir müssen noch viele gesammelte Informationen durchgehen und viel an den Verfahren bereinigen. In der Formel 1 hat man leider grundsätzlich nicht viel Zeit, sodass wir so schnell wie möglich größere Schritte unternehmen müssen, um voranzukommen.»
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