Alex Lowes (5./Yamaha): «Nur Rea hat einen Vorteil»

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Alex Lowes fühlt sich für die Rennen gut aufgestellt

Alex Lowes fühlt sich für die Rennen gut aufgestellt

Als Fünfter am ersten Trainingstag der Superbike-WM in Brünn büßte Alex Lowes überschaubare 0,5 sec ein. Mit den Erkenntnissen vom zweitägigen Test traut sich der Yamaha-Pilot ein starkes Wochenende zu.

Auf nasser Piste im ersten Training büßte Alex Lowes zwar nur wenige 1/1000 sec auf WM-Leader Jonathan Rea ein, doch beide lagen gut zwei Sekunden hinter der Bestzeit von Ducati-Junior Michael Rinaldi. Mit seiner Zeit im zweiten Training beendete der Yamaha-Werkpilot den Freitag als Fünfter, sein Rückstand auf die Bestzeit des Kawasaki-Stars betrug eine halbe Sekunde.

«Ich habe am Nachmittag keinen neuen Reifen verwendet», erklärte ein gut gelaunter Lowes, als ihn SPEEDWEEK.com in der Yamaha-Hospitality besucht. «Unsere Pace ist vielversprechend. Ich fuhr bis zum Ende mit demselben Reifen und konnte einen guten Speed fahren – ich denke wir sind in einer recht guten Position für das weitere Rennwochenende. Bedenken habe ich nur wegen der Streckenbedingungen, die waren heute nicht wirklich gut. Nur Johnny scheint mal wieder einen kleinen Vorteil zu haben, aber das kennen wir ja schon. Mit ein paar Änderungen kommen wir ihm hoffentlich am Samstag etwas näher.»

Auffällig in den Rennen von Alex Lowes ist, dass er 2018 nicht mehr so stark in der zweiten Rennhälfte ist wie früher. «Wir haben die Elektronik geändert bzw. die Strategien der Elektronik. Dadurch ist es genau umgekehrt. Letztes Jahr war ich zwar gegen Rennende stärker, aber ich fühlte mich am Kurveneingang nicht wirklich gut. Durch die geänderte Einstellung der Elektronik fühle ich mich am Kurveneingang jetzt sehr gut. In der Beschleunigungsphase ist es noch nicht so gut wie früher, aber wir sind konstant.»

Bis Eugene Laverty (Aprilia) auf Platz 11 liegen die Zeiten innerhalb einer guten Sekunde. Lowes erwartet deswegen aber nicht zwingend enge Rennen. «Die Zeiten sind zwar eng, ich denke aber nur über eine schnelle Runde – ein neuer Reifen macht in den schnellen Kurven einen großen Unterschied aus», winkt Lowes ab. «Beim Test fuhr ich zwei Rennsimulationen und denke, dass wir für die Rennen recht gut vorbereitet sind.»

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