Aufgabe Leon Camier: Schalthebel an Honda abgebrochen

Von Gordon Ritchie
Superbike-WM
Leon Camier konnte das Rennen nicht beenden

Leon Camier konnte das Rennen nicht beenden

«Irgendetwas lief mit der Abstimmung schief, ich kann aber noch nicht sagen was», analysierte Leon Camier aus dem Team Red Bull Honda nach dem ersten Superbike-Rennen in Laguna Seca. Dass er ausfiel, passte ins Bild.

Red Bull Honda steckt weiterhin in der Krise. In Australien und Thailand ist Leon Camier mit vier Ergebnissen in den Top-7 stark in die Saison gestartet, seit er in Donington Park nach mehrwöchiger Verletzungspause zurückgekehrt ist, läuft es nicht mehr.

Mit Startplatz 7 fuhr der 31-Jährige eine ordentliche Superpole, aus der ersten Runde kam Hondas Nummer 1 auf dem neunten Platz zurück. Auf dieser Position verweilte Camier die nächsten 17 Runden – dann war Feierabend.

«Der Schalthebel ist abgebrochen», erzählte der Engländer SPEEDWEEK.com hinter der Honda-Box in Laguna Seca. «Der Schaden kündigte sich an, der Hebel wurde immer lockerer. Aber ich hatte das mit dem Fuß einigermaßen im Griff. In der Superpole war ich schneller als erwartet und entsprechend zuversichtlich für das Rennen. Aber ich merkte schon in der zweiten Kurve, dass das Motorrad nicht so reagierte, wie ich das erwartet hatte. Das hatte nichts mit dem Schalthebel zu tun, das lag an der Abstimmung.»

Camier weiter: «Irgendetwas lief schief, ich kann aber noch nicht sagen was. Im Rennen kannst du nicht so rund und fließend wie in der Superpole fahren. Da musst du hart bremsen und aggressiv agieren, aber das Motorrad reagierte nicht gleich. Es ließ sich nicht mehr so gut einlenken und nicht mehr so gut abbremsen. Daraus resultierend gehst du aggressiver ans Gas, dann dreht am Kurvenausgang das Hinterrad mehr durch und so kommt eines zum anderen. Damit umzugehen war schwierig. Wir müssen für das zweite Rennen herausfinden, wie wir zu Rennbeginn stärker sein können. Nach 15 Runden fuhr ich nur 0,2 sec langsamer als zu Beginn, Chaz Davies 1,6 sec! Der Unterschied mit neuen Reifen müsste viel größer sein.»

Der Mann aus Bournemouth ist überzeugt, dass dieses Problem nichts mit der Reifenwahl zu tun hat. «In Brünn gingen wir mit der Abstimmung in die gleiche Richtung und hatten dasselbe Problem», hielt der WM-Zwölfte fest. «Dieses Set-up ist konstant, aber nicht schnell. Wie ich damit in der Superpole so schnell sein konnte, ist mir ein Rätsel. Wir müssen uns alles im Detail anschauen und dann mit einem guten Fazit aufwarten.»

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