Red Bull Honda: Tiefpunkt Portimão – nur 6 WM-Punkte

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Leon Camier (2) und Jake Gagne (45)

Leon Camier (2) und Jake Gagne (45)

Auch der zweite Superbike-Lauf in Portimão brachte für Red Bull Honda nicht die Wende. Mit Leon Camier und Jake Gagne sammelte das niederländische Team insgesamt nur sechs WM-Punkte.

Nach Platz 13 durch Jake Gagne im ersten Rennen (Leon Camier fiel mit Defekt aus) wollte Red Bull Honda im zweiten Lauf am Sonntag eine starke Antwort geben, doch erneut war die Ausbeute bescheiden. Weder der Brite, noch der US-Amerikaner schaffte es in die Top-10. Am gesamten Rennwochenende sammelten die beiden Honda-Piloten nur sechs WM-Punkte.

Für das beste Finish sorgte erneut Gagne, der im zweiten Rennen Zwölfter wurde. Von den Ergebnissen war Portimão zwar nicht das bestes Rennwochenende des US-Amerikaners in der Superbike-WM, hinsichtlich seiner Performance war es das aber. Der 24-Jährige fuhr nicht nur in beiden Rennen in die Punkte, sondern lag beide Male auch vor seinem Teamkollegen Leon Camier.

Vor allem im zweiten Lauf beeindruckte Gagne: Er lag auf der Ziellinie nur zwei Sekunden hinter dem WM-Siebten Xavi Fores (10./Ducati) und nur 0,7 sec hinter Yamaha-Werkspilot Alex Fores (11.). Auch Red Bull Honda-Teammanager Kervin Bos nahm das zur Kenntnis. «Das beste an Portimão war die Leistung von Jake», sagte der Niederländer anerkennend. «Leon hatte wiederum ein enttäuschendes Wochenende. Offensichtlich haben wir ihm kein Bike vorbereiten können, mit dem er seine übliche Leistung zeigen konnte. Wir müssen die Daten analysieren, um die Ursache herauszufinden.»

«Unser Test hat mir geholfen. Im Warm-up hatte ich auch gemerkt, dass unsere Änderungen am Set-up in die richtige Richtung gingen», berichtete der 24-Jährige Gagne. «Ich wurde Zwölfter und habe wieder etwas von meinen Gegnern lernen können. Insgesamt bin ich zufrieden mit unseren Fortschritten. Magny-Cours kenne ich bereits aus der letzten Saison, da will ich noch bessere Ergebnisse erreichen.»

Nach seinem Sturz in Suzuka am 12. Juli (Wirbelbrüche) war Camier weitgehend wieder gesund, konnte in Portimão aber dennoch in keiner Session mit starken Rundenzeiten überzeugen. Im ersten Rennen gab er in aussichtsloser Position mit Defekt auf, im zweiten Lauf kreuzte er 31 sec hinter dem Sieger als 14. die Ziellinie. «Wir hatten eine andere Abstimmung ausprobiert, damit ich mich auf dem Bike etwas besser fühle, aber leider ging das in die Hose», erklärte der Brite. «Wir müssen uns noch mehr anstrengen, um die beste Performance aus der Fireblade herauszuholen. Das Bike ist zu viel mehr fähig, als wir in Portimão erreicht haben.»


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